NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für ihr Engagement in Krisenregionen
Traude SchleichWestfälischer Friedenspreis 2026 geht an NATO - NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für ihr Engagement in Krisenregionen
NATO erhält den Internationalen Westfälischen Friedenspreis 2026
Das nordatlantische Verteidigungsbündnis wird für sein langjähriges Engagement zur Wahrung von Frieden und Stabilität ausgezeichnet. Die offizielle Verleihung findet in zwei Jahren in einem Festakt im Münsteraner Rathaus statt.
Die Jury würdigte die jahrzehntelangen Friedenssicherungsmissionen der NATO, darunter den Einsatz im Kosovo. Auch die aktuelle Unterstützung für die Ukraine war ein entscheidender Faktor für die Wahl. Laut dem Gremium beweise das Bündnis, dass militärische Stärke und das Streben nach Stabilität Hand in Hand gehen können.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte wird die Auszeichnung stellvertretend für die Organisation entgegennehmen. Unter seiner Führung hat das Bündnis Partnerschaften gestärkt und in Krisensituationen Zuverlässigkeit bewiesen. Zu den früheren Preisträgern zählen die ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl und Helmut Schmidt.
Neben der NATO erhält das Jugendnetzwerk socioMovens den Jugendpreis 2026. Seit 2013 organisiert die Initiative Projektwochen für junge Menschen in Mittel- und Osteuropa. Der Internationale Westfälische Friedenspreis wird seit 1998 alle zwei Jahre verliehen.
Die Preisvergabe 2026 knüpft an die Tradition der Verleihung in Münster an. Die Auszeichnung für die NATO unterstreicht deren anhaltendes Engagement für Friedenssicherung und Partnerschaftsaufbau. Der Jugendpreis für socioMovens betont zudem die Rolle der jüngeren Generation bei der Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit.






