23 April 2026, 20:20

Neuer EcoProfit®-Durchgang in Essen startet mit acht Teilnehmern und UN-Nachhaltigkeitszielen

Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030."

Neuer EcoProfit®-Durchgang in Essen startet mit acht Teilnehmern und UN-Nachhaltigkeitszielen

Acht Organisationen aus Essen nehmen am aktuellen Durchgang des Essener Nachhaltigkeitsprogramms EcoProfit® teil. Der zwölfte Zyklus startete am 2. Dezember 2025 in der Handwerkskammer Essen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Simone Raskob begrüßte die neuen Teilnehmer im Rahmen der laufenden Umweltinitiativen der Stadt.

Seit seiner Einführung hat das Programm stetig an Bedeutung gewonnen und bindet mittlerweile insgesamt 115 lokale Unternehmen ein. In dieser Runde dabei sind unter anderem die Alte Synagoge Essen, die WTE Wassertechnik GmbH, das St.-Vincenz-Gesundheitszentrum sowie Logistic Services Essen, die KÖTTER GmbH & Co. KG, die Theaterbaugesellschaft Essen und die Contilia Technik und Bau gGmbH.

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Im Laufe der Jahre hat EcoProfit® messbare Erfolge vorzuweisen: Die beteiligten Firmen haben ihren Energieverbrauch um etwa 105,3 Millionen Kilowattstunden reduziert. Der Wasserverbrauch sank um rund 175.000 Kubikmeter. Dadurch ergaben sich jährliche Kosteneinsparungen von insgesamt 9,8 Millionen Euro für die Unternehmen.

Doch die Auswirkungen des Programms gehen über finanzielle Aspekte hinaus. Bisher konnten die CO₂-Emissionen um etwa 93.100 metrische Tonnen gesenkt werden. Erstmals wird der zwölfte Durchgang seine Ziele an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen ausrichten und damit den Fokus auf globale Nachhaltigkeitsstandards erweitern.

Die neuen Teilnehmer werden nun daran arbeiten, den Ressourcenverbrauch und die Emissionen zu verringern sowie die Effizienz zu steigern. Die bisherige Bilanz des Programms zeigt erhebliche Einsparungen bei Kosten, Energie und Wasser für Essener Betriebe. Die Einbindung der UN-Nachhaltigkeitsziele in dieser Runde markiert einen weiteren Schritt in der Umweltstrategie der Stadt.

Quelle