Neuer Hochschulseelsorger in Köln: Trost in Zeiten von Wohnungsnot und Einsamkeit
Stefanie GeißlerNeuer Hochschulseelsorger in Köln: Trost in Zeiten von Wohnungsnot und Einsamkeit
Thorben Pollmann übernimmt eine neue Aufgabe als Hochschulseelsorger in Köln. Er tritt sein Amt in einer Zeit an, in der Studierende mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert sind – von Wohnungsnot bis hin zu Einsamkeit. Seine Stelle ist besonders relevant, da über 2.500 Studierende in der Stadt auf einen Platz in einem Studentenwohnheim warten.
Pollmann wird jeden Dienstag um 12:15 Uhr eine wöchentliche Heilige Messe in der Katholischen Hochschulgemeinde leiten. Doch über die religiösen Angebote hinaus möchte er auch auf persönlicher Ebene mit den Studierenden in Kontakt treten. Da er selbst erst kürzlich nach Köln gezogen ist, kennt er die Schwierigkeiten, mit denen Erstsemester in einer neuen Umgebung zu kämpfen haben.
Die Wohnungsmarktkrise hat einige Studierende sogar in die Gefahr der Obdachlosigkeit gebracht und verstärkt ihren Stress. Gleichzeitig fühlen sich viele junge Menschen in der hektischen Großstadt isoliert. Pollmann hat betont, wie sehr er sie in allen Lebensbereichen – nicht nur in spirituellen Fragen – unterstützen möchte.
Auch der Klimawandel und finanzielle Unsicherheiten belasten die Studierenden stark. Pollmann sieht seine Rolle als Chance, zuzuhören und Orientierung zu geben. Diese neue Phase beschreibt er als sowohl spannend als auch anspruchsvoll, voller frischer Möglichkeiten.
Sein Amtsantritt fällt in eine schwierige Zeit für die Kölner Studierendenschaft. Angesichts langer Wartelisten für Wohnheimplätze und weitverbreiteter Zukunftsängste soll seine Präsenz Stabilität vermitteln. Regelmäßige Treffen und offene Gespräche werden Teil seiner Bemühungen sein, den Studierenden bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zur Seite zu stehen.






