18 March 2026, 18:20

Neuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klaren Zielen und altbekanntem Vorsitz

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Neuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klaren Zielen und altbekanntem Vorsitz

Neuer Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu erster Sitzung zusammengekommen

Am 17. März 2026 trat der neu gebildete Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Das Gremium soll die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Kommunalverwaltung und Bürgerschaft stärken. Zum Vorsitzenden wurde während der Sitzung Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal gewählt.

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Der Beirat fungiert als Schnittstelle zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Behörden und der Polizei. Zu seinen Aufgaben gehört es, den Polizepräsidenten in Fragen der kommunalen Belange und der lokalen Verwaltungspolitik zu beraten. Zudem muss er vor wichtigen Entscheidungen – etwa zu Standortveränderungen von Polizeistationen, neuen sozialen Dienstleistungen oder Infrastrukturprojekten – angehört werden.

Das Gremium setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens entsandt werden. Hinzu kommen vier weitere Vertreter aus Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und der Zivilgesellschaft, sodass sich die Gesamtzahl auf 15 Mitglieder beläuft – eine Zahl, die seit 2020 unverändert geblieben ist.

Im Vergleich zu ähnlichen Beiräten in anderen nordrhein-westfälischen Städten weist der Wuppertaler Ausschuss weniger Veränderungen auf. So umfasst das Gremium in Düsseldorf etwa 20 Mitglieder mit einer breiteren Beteiligung verschiedener Interessengruppen. In Köln wurde der Beirat, der 18 Mitglieder zählt, nach 2022 um eine stärkere Jugendvertretung erweitert. Die Hauptaufgaben des Wuppertaler Rates liegen darin, Vertrauen aufzubauen, die Polizeiarbeit zu unterstützen und Anliegen der Bevölkerung an die Behörden weiterzugeben.

Unter der Leitung Lückes nimmt der neu formierte Beirat nun seine Arbeit auf. Seine Beschlüsse werden die lokale Polizeiarbeit und das Verhältnis zwischen Bürgerschaft und Behörden im Kreis Wuppertal prägen. Die kontinuierliche Besetzung des Gremiums deutet darauf hin, dass hier Wert auf Beständigkeit statt auf tiefgreifende strukturelle Veränderungen gelegt wird.

Quelle