02 April 2026, 08:23

Neuer wfa-Geschäftsführer Stefan Deimann will Arnsbergs Wirtschaft stärken

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebietes auf einem Blatt Papier mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails.

Neuer wfa-Geschäftsführer Stefan Deimann will Arnsbergs Wirtschaft stärken

Arnsberg hat Stefan Deimann zum neuen Geschäftsführer seiner Wirtschaftsförderungsagentur (wfa) ernannt. Er wird das Amt am 1. Februar 2026 antreten und bringt fast drei Jahrzehnte Erfahrung in der regionalen Wirtschaftsentwicklung mit. Die Entscheidung wurde von Bürgermeister Ralf Paul Bittner und den politischen Gremien der Stadt unterstützt, die darin einen wichtigen Schritt für die Zukunft Arnsbergs sehen.

Stefan Deimann löst Rainer Schäferhoff ab, der weiterhin als zweiter Geschäftsführer tätig bleibt. Deimann wechselt von der WFG Ahlen nach Arnsberg, wo er zuvor wirtschaftliche Initiativen in der Münsterland-Region geleitet hat. Seine berufliche Laufbahn umfasst Führungspositionen in der Unternehmensentwicklung sowie Engagements in Organisationen wie dem Deutschen Verband für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing (DVW).

Bürgermeister Ralf Paul Bittner lobte die Berufung Deimanns und bezeichnete ihn als herausragende Führungskraft für die wfa. Die Agentur fungiert als zentrale Anlaufstelle für lokale Unternehmen und bietet Fachwissen sowie Ressourcen an. Zu Deimanns Schwerpunkten gehören die Bewältigung zentraler Herausforderungen, die Förderung zukunftsweisender Branchen und der Ausbau von Gewerbeflächen.

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Seine Strategie zielt auf Digitalisierung, bessere Vernetzung und gezielte Fördermaßnahmen ab, um das Wachstum zu stärken. Zwar hat sich die wirtschaftliche Lage in Arnsberg leicht verbessert – der IHK-Geschäftsklima-Indikator erreichte Anfang 2026 mit 95 Punkten den höchsten Stand seit 2023 –, doch bleiben die Beschäftigungspläne schwach. Die lokale Industrie steht weiterhin unter Druck, nach Jahren mit Arbeitsplatzverlusten.

Privat engagiert sich Deimann als Präsident des Wesel Vespa Clubs. Seine Berufung fällt in eine Phase wirtschaftlicher Umbrüche in Nordrhein-Westfalen, wo zwar Dienstleistungs- und Technologiebranchen wachsen, die Arnsberger Industrie jedoch seit 2022 hinterherhinkt.

Mit Deimanns Amtsantritt will Arnsberg seine Wirtschaftskraft stärken. Seine Erfahrung und geplanten Initiativen sollen die digitale Infrastruktur verbessern, Investitionen anziehen und lokale Unternehmen unterstützen. Die wfa wird als zentrale Schnittstelle eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung dieser Vorhaben spielen.

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