13 April 2026, 14:24

NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit Delegation für Gedenkfeiern und politische Gespräche

Luftaufnahme des Holocaust-Mahnmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin, das aus zahlreichen weißen und blauen rechteckigen Betonstäben besteht, die in einem Gittermuster angeordnet sind.

Kuper trifft Israels Präsidenten und freigelassene Geiseln - NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit Delegation für Gedenkfeiern und politische Gespräche

André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, führt diese Woche eine sechsköpfige Delegation nach Israel an. Das Programm der Reise umfasst Treffen mit hochrangigen Vertretern, Gedenkveranstaltungen für die Opfer der jüngsten Angriffe sowie Gespräche zur Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Regionen.

Während des Besuchs traf Kuper in Jerusalem mit Israels Präsident Isaac Herzog zusammen. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte er Herzog zwei Kunstwerke des renommierten Nagelkünstlers Günter Uecker. Die Delegation besuchte zudem die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, wo Kuper den Vorsitzenden Dani Dayan aufforderte, eine regionale Dependance in Nordrhein-Westfalen einzurichten.

Auf dem Plan steht auch eine stille Gedenkfeier am Gelände des Nova-Musikfestivals, um der Opfer des Terroranschlags vom 7. Oktober 2023 zu gedenken. Zudem werden die Delegierten freigelassene Geiseln der Hamas sowie Angehörige der Opfer des Überfalls auf den Kibbuz Be'eri treffen.

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Kuper betonte die tiefe Verbindung zwischen Deutschland und Israel und versicherte, dass Nordrhein-Westfalen und sein Landtag der gemeinsamen Geschichte beider Länder verpflichtet blieben. Die Bindung bezeichnete er als unzerbrechlich und unterstrich die Bedeutung von Solidarität angesichts der Tragödie.

Der Besuch der Delegation steht im Zeichen der fortlaufenden Bemühungen, der Opfer zu gedenken und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel zu stärken. Begegnungen mit Überlebenden, Gedenkveranstaltungen und Gespräche über kulturellen Austausch bilden den Kern des Programms. Die Reise unterstreicht das Engagement Nordrhein-Westfalens für die enge Partnerschaft mit Israel.

Quelle