27 April 2026, 10:22

NRW-Pendler 2024: Fast fünf Millionen fahren täglich in fremde Städte zur Arbeit

Plakat mit einem Zug auf den Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation' bewirbt.

Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler 2024: Fast fünf Millionen fahren täglich in fremde Städte zur Arbeit

Fast fünf Millionen Pendler in Nordrhein-Westfalen fuhren 2024 in eine andere Stadt zur Arbeit

Die neuesten Zahlen zeigen, wie sich die Pendlerströme leicht verschoben haben – mit einem leichten Anstieg der Gesamtzahlen. Das Auto blieb das mit Abstand beliebteste Verkehrsmittel, während ÖPNV und Fahrrad ebenfalls eine Rolle spielten.

An der Spitze der beliebtesten Pendlerziele stand Köln mit 373.900 Beschäftigten, gefolgt von Düsseldorf mit 341.400 und Essen auf Platz drei mit 168.200. Diese drei Städte prägten den täglichen Arbeitsweg von Hunderttausenden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die meisten Fahrten waren kurz: 69 Prozent der Pendler benötigten weniger als eine halbe Stunde, nur sechs Prozent hatten mehr als eine Stunde Wegzeit. Das Auto nutzten 68 Prozent, 14 Prozent stiegen auf öffentliche Verkehrsmittel um, zehn Prozent fuhren mit dem Rad und sechs Prozent gingen zu Fuß zur Arbeit.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Pendler um 0,1 Prozent. Gleichzeitig arbeiteten und lebten 4,4 Millionen Menschen in derselben Kommune. Besonders auffällig war Holzwickede: Hier kamen rund 83 Prozent der Beschäftigten aus anderen Städten oder Gemeinden.

Die Daten verdeutlichen, wie sich die Arbeitskräfte in Nordrhein-Westfalen über die Städte verteilen – mit dem Auto als dominierendem Verkehrsmittel. Kurze Arbeitswege bleiben die Regel, doch der leichte Anstieg der Pendlerzahlen deutet auf sich wandelnde Mobilitätsgewohnheiten hin. Gleichzeitig zeigen die Zahlen, wie stark einige Gemeinden wie Holzwickede auf Arbeitskräfte aus dem Umland angewiesen sind.

Quelle