28 April 2026, 04:23

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach erreicht 2025 traurigen Höchststand

Eine U.S.-Karte, die den Prozentsatz der Menschen zeigt, die obdachlos sind, mit begleitendem erklärendem Text.

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach erreicht 2025 traurigen Höchststand

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach steigt weiter an – 2025 fast neun Prozent mehr Betroffene

In Mönchengladbach hat die Obdachlosigkeit im Jahr 2025 einen stetigen Anstieg verzeichnet: Die Zahlen stiegen um fast neun Prozent. Obwohl die städtischen Notunterkünfte im vergangenen Jahr mehr Menschen unterstützen konnten, übersteigt die Nachfrage weiterhin die verfügbaren Kapazitäten. Nun arbeiten die Verantwortlichen daran, bestehende Hilfsprogramme auszubauen, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden.

Laut offiziellen Angaben lebten 2025 insgesamt 221 Menschen ohne festen Wohnsitz in der Stadt – ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Wirtschaftliche Not, soziale Probleme und gesundheitliche Belastungen gelten nach wie vor als Hauptgründe für diese Entwicklung.

Die neue Notunterkunft für Männer in der Breiten Straße bot rund um die Uhr Schutz und nahm im Laufe des Jahres 244 Personen auf. Mit 70 Schlafplätzen stellte sie Obdachlosen einen sicheren Rückzugsort zur Verfügung. Vor Ort standen Sozialarbeiter und Betreuungskräfte bereit, um die Bewohner zu unterstützen.

Die Frauen- und Familienunterkunft im Luisental beherbergte unterdessen 125 Menschen, darunter 29 Familien. Obwohl die Einrichtung über 94 Betten verfügt, gestaltet sich die Suche nach langfristigem Wohnraum für größere Familien oft schwierig. Ähnlich wie die Männerunterkunft bietet auch diese Einrichtung Schutz und professionelle Hilfe an.

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Im vergangenen Jahr konnten mehr obdachlose Menschen in kommunalen Notquartieren untergebracht werden. Dennoch räumt die Stadt ein, dass weitere Maßnahmen nötig sind, um der steigenden Nachfrage zu begegnen.

Der Jahresbericht 2025 zur Unterbringung von Wohnungslosen fasst diese Erkenntnisse sowie die städtischen Gegenmaßnahmen zusammen. Mönchengladbach plant, seine Hilfssysteme weiter auszubauen, um Menschen ohne Wohnraum besser zu unterstützen. Der Bericht steht online für Interessierte zur Verfügung.

Quelle