Osnabrücker Karneval krönt erstmals zwei Prinzen als königliches Duo
Julian KlingelhöferOsnabrücker Karneval krönt erstmals zwei Prinzen als königliches Duo
Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein königliches Duo aus zwei Prinzen gekrönt. Das Paar, das mit dem Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" auftritt, markiert einen neuen Abschnitt für das Fest. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die beiden als Zeichen von Vielfalt und Lebensfreude.
Das Komitee brach mit der Tradition, indem es statt der üblichen Prinzessin-und-Prinz-Kombination zwei Prinzen auswählte. Einer von ihnen, Prinz Yut I., wurde in Thailand geboren und ist die erste karnevalistische Majestät Osnabrücks mit ausländischem Pass. Seine Herkunft verleiht den diesjährigen Feierlichkeiten eine internationale Note.
Das gewählte Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" unterstreicht das Engagement des Duos für Diversität. Pötter beschrieb die beiden als Verkörperung von Freude und der Freiheit, man selbst zu sein. Ihre Wahl sorgt für Aufmerksamkeit, da sie einen progressiven Ansatz innerhalb der langjährigen Karnevalstradition repräsentiert.
Die Ernennung zweier Prinzen – darunter des ersten mit ausländischem Pass – setzt einen neuen Präzedenzfall für den Osnabrücker Karneval. Ihr Motto und die Unterstützung der Oberbürgermeisterin verdeutlichen den Wandel hin zu mehr Offenheit. Das Fest geht nun mit einem königlichen Duo voran, das sowohl lokale als auch globale Perspektiven verkörpert.






