Peaches rockt mit queeren Hymnen und provokanter Bühnenpräsenz das Donaufestival
Stefanie GeißlerPeaches rockt mit queeren Hymnen und provokanter Bühnenpräsenz das Donaufestival
Peaches – 26 Jahre queere Pop-Hymnen ohne Kompromisse
Seit 26 Jahren prägt Peaches mit ihren mutigen LGBTQ+-Hymnen die Popmusik. Bekannt für ihre furchtlosen Texte und provokanten Auftritte, rockte sie kürzlich die Bühne des Donaufestivals in Krems. Das Publikum im Stadtsaal feierte sie begeistert – ihre unerschrockene Art kam perfekt an.
Die kanadische Künstlerin sorgte erstmals im Jahr 2000 mit ihrem Debütalbum „Fuck the Pain Away“ für Furore. Seither besingt sie in ihrer Musik weibliche Körper, Sexualität und persönliche Freiheit – stets mit Lebensfreude und Ekstase. Songs wie „Fuck Your Face“ oder „Hanging Titties“ setzen diese Tradition fort und verbinden Humor mit Empowerment.
Beim Festival unterstrich Peaches einmal mehr ihren Ruf als grenzenlose Performerin. Während des Konzerts klebte sie sich einen Schamhaar-Toupet über die Brustwarzen – eine Geste, die perfekt zu ihrer langjährigen Botschaft von körperlicher Selbstbestimmung passte. Das Publikum, darunter auch ein sichtbar faszinierter Mann mittleren Alters, jubelte ihr zu.
In ihrer Presseerklärung als „postmenopausale Queer-Ikone“ beschrieben, trägt Peaches jeden Text mit ungebändigem Stolz vor. Ihr Auftritt in Krems bewies erneut, warum sie bis heute eine provokante und geliebte Figur der Musikszene bleibt.
Ihr Set beim Donaufestival festigte ihren Status als Pionierin des queeren Pop. Die Reaktion des Publikums zeigte, wie tief ihre Themen – Freiheit und Selbstausdruck – nach wie vor wirken. Mit fast drei Jahrzehnten im Musikbusiness stellt sie weiterhin Normen infrage – eine rebellische Hymne nach der anderen.






