Preußen Münster startet mit neuem Trainer und Kaderumbau in die Drittligasaison
Julian KlingelhöferPreußen Münster startet mit neuem Trainer und Kaderumbau in die Drittligasaison
Preußen Münster formiert sein Team nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga neu. Der Verein hat Thomas Wörle als neuen Cheftrainer verpflichtet, der Alois Schwartz ablöst. Gleichzeitig stehen wichtige Spieler vor Vertragsentscheidungen, während sich die Mannschaft auf die kommende Saison vorbereitet.
Wörle übernahm das Traineramt nach dem Abgang von Schwartz. Seine Verpflichtung wirkt sich bereits auf die Transferplanung aus: Elias Löder, der bereits unter Wörle bei der SSV Ulm spielte, gilt als bevorzugtes Transferziel. Zudem prüft der Klub die jungen Stürmer Maurice Boakye und Mansour Ouro-Tagba (beide 21), um die Offensive zu verstärken.
Mit Mika Stuhlmacher, der von der SV Meppen wechselte, hat Münster bereits einen Neuzugang für den Sturm verpflichtet. Verteidiger Paul Jaeckel befindet sich trotz auslaufendem Vertrag weiterhin in Gesprächen. Geschäftsführer Ole Kittner und Sportdirektor Jan Uphues arbeiten eng mit Wörle zusammen, um die Kaderumbauten abzuschließen.
Vier Mittelfeldspieler – Yassine Bouchama, Niko Koulis, Charalambos Makridis und Lars Lokotsch – erhielten Angebote für Vertragsverlängerungen, allerdings zu reduzierten Gehältern. Der Verein muss dabei finanzielle Zwänge mit dem notwendigen Wiederaufbau nach einer enttäuschenden Saison in Einklang bringen.
Preußen Münsters Fokus liegt nun darauf, die Mannschaft für die Zeit außerhalb der 2. Bundesliga zu stabilisieren. Mit Wörle an der Spitze und ersten Neuzugängen will der Klub Schlüsselpositionen stärken. Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Spieler bleiben und wer das Team verstärkt.






