Radrennbahn wird zum energieeffizienten Sportzentrum mit 27,9 Millionen Euro umgebaut
Stefanie GeißlerRadrennbahn wird zum energieeffizienten Sportzentrum mit 27,9 Millionen Euro umgebaut
Großes Modernisierungsprojekt soll Radrennbahn zu einem energieeffizienten Sportzentrum umbauen
Eine umfassende Sanierung der Radrennbahn wird die Anlage in ein modernes, energieeffizientes Sportzentrum verwandeln. Das 27,9-Millionen-Euro-Projekt sieht die Aufwertung der Bahn auf internationales Niveau vor und soll den Energieverbrauch um mindestens die Hälfte senken. Geplant sind neue Gebäude, verbesserte Sicherheitsvorkehrungen sowie der Verzicht auf fossile Brennstoffe für die Beheizung.
Die Radrennbahn wird an die Vorgaben des Welt-Radsportverbands Union Cycliste Internationale (UCI) angepasst. Dazu gehören die Erhöhung der Barrieren auf 1,40 Meter und die Einrichtung neuer Sicherheitszonen. Ein zweigeschossiger Anbau auf der Nordostseite schafft zusätzliche Trainingsräume, Umkleiden und Büros für den Radsportverband.
Ein leistungsstarkes Wärmepumpensystem ersetzt die alten Gasheizungen und Radiatoren. Deckenpaneele und ein ovales Heizsegel über der Bahn sorgen für eine effiziente Wärmeverteilung. Diese Maßnahmen eliminieren Spitzenlasten durch fossile Energieträger und qualifizieren das Projekt für Fördermittel im Bereich Energieeffizienz.
Die Barrierefreiheit wird durch ein Rampensystem im Innen- und Außenbereich verbessert, das über einen Tunnel verbunden ist. Diese Konstruktion ermöglicht einen stufenlosen Zugang, ohne die Bahn kreuzen zu müssen. Im Inneren entsteht ein neuer, elastisch gelagerter Vinyl-Sportboden, der Rollensport, Training und Veranstaltungen unterstützt.
Die Bauarbeiten sollen 2027 beginnen, vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel. Das 9.000 m² umfassende Projekt wird voraussichtlich Ende 2029 abgeschlossen. Die Modernisierung kommt dem Wettkampfsport, dem Schulsport und dem Freizeitbereich zugute – bei gleichzeitig drastisch reduziertem Energieverbrauch.
Die sanierte Radrennbahn wird moderne Einrichtungen, höhere Sicherheit und ein nachhaltiges Heizsystem bieten. Mit einer geplanten Halbierung des Primärenergiebedarfs entspricht das Projekt den Effizienzzielen. Bei gesicherter Finanzierung wird die Anlage 2029 als leistungsstarkes, umweltfreundliches Sportzentrum wiedereröffnet.






