07 April 2026, 06:19

Rafael Seligmann liest in Mönchengladbach über 70 Jahre Antisemitismus-Erfahrung

Altes Buch mit hebräischer Schrift auf einem schwarzen Hintergrund, beschriftet "Jödisches Pessach-Seder".

Rafael Seligmann liest in Mönchengladbach über 70 Jahre Antisemitismus-Erfahrung

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Mönchengladbach veranstaltet öffentliche Lesung

Am Dienstag, dem 18. November, um 19:30 Uhr lädt die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Mönchengladbach zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Der Autor Rafael Seligmann liest aus seinem neuesten Buch "Keine Ruhe für Juden", in dem er anhand eigener Erfahrungen über fast 70 Jahre hinweg Antisemitismus in seinen verschiedenen Erscheinungsformen analysiert. Der Abend wird durch eine Podiumsdiskussion mit prominenten Vertretern aus Politik und Journalismus ergänzt.

Seligmann kam 1957 als Kind nach Deutschland und beschreibt sich selbst seitdem oft als Außenseiter – nicht selten als "Musterjude" wahrgenommen. Sein Buch zeichnet die Kontinuität antisemitischer Vorurteile nach, von offener Feindseligkeit bis hin zu subtilen, alltagsprägenden Bemerkungen, die das jüdische Leben bis heute prägen.

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Im Anschluss an die Lesung diskutiert er mit dem Politiker Ulrich Elsen, dem Nahost-Experten Rolf Tophoven und dem politischen Redakteur Dr. Martin Kessler. Die Veranstaltung findet im WandelSaal der Stadtbibliothek (Carl Brandts Haus) statt.

Der Eintritt ist frei; Karten können vorab unter www.gcjz-mg.de reserviert werden. Der Abend bietet die Gelegenheit, Seligmanns Reflexionen über Jahrzehnte jüdischer Erfahrung in Deutschland zu hören. Sein Buch und die Diskussion wollen aufzeigen, wie sich Vorurteile in der modernen Gesellschaft hartnäckig halten. Kostenlose Tickets stehen weiterhin zur Verfügung.

Quelle