26 June 2026, 18:18

Rassistischer Angriff auf Zugbegleiter wegen fehlendem Fahrradticket in Gelsenkirchen

BPOL NRW: Zugbegleiterin bei Ticketkontrolle im Arm und Rücken gebissen - Bundespolizei ermittelt

Rassistischer Angriff auf Zugbegleiter wegen fehlendem Fahrradticket in Gelsenkirchen

Am Donnerstagnachmittag kam es am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen zu einem gewalttätigen Vorfall. Ein 42-jähriger Nigerianer aus Gelsenkirchen griff während einer routinemäßigen Ticketkontrolle in der S2-Linie einen 31-jährigen Zugbegleiter an. Auslöser des Streits war ein fehlendes Fahrradticket.

Der Vorfall ereignete sich gegen 14:15 Uhr am 19. Juni. Der Fahrgast besaß zwar ein gültiges Deutschlandticket, jedoch nicht die erforderliche Zusatzkarte für sein Fahrrad. Als der Zugbegleiter ihn darauf ansprach, wurde der Mann aggressiv, beleidigte ihn rassistisch und riss dem Mitarbeiter das Ticket aus der Hand.

Der 42-Jährige stellte sich daraufhin bedrohlich vor den Zugbegleiter. Als dieser ihn zurückschob, schlug der Fahrgast ihm ins Gesicht. Während des Handgemenges biss er den Mitarbeiter zudem in den Arm und den Rücken.

Die Leitstelle der Deutschen Bahn alarmierte die Bundespolizei, die die beiden Männer trennte und die Videoaufnahmen aus dem Zug als Beweismaterial sicherte. Der verletzte Zugbegleiter wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Gegen den 42-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Der Zugbegleiter erhielt medizinische Behandlung für seine Verletzungen. Die Behörden prüfen den Fall weiterhin.

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