Rot-Weiss Essen kämpft mit Verletzungen und Leihspieler-Drama um die Tabellenspitze
Stefanie GeißlerRot-Weiss Essen kämpft mit Verletzungen und Leihspieler-Drama um die Tabellenspitze
Rot-Weiss Essen bleibt in der Drittliga-Spitzengruppe – doch Verletzungen und Leih-Probleme belasten die Mannschaft
Rot-Weiss Essen (RWE) setzt seinen starken Lauf in der 3. Liga fort, doch nun setzen Verletzungen und die Schwierigkeiten um einen Leihspieler dem Team zu. Der Klub belegt aktuell Platz vier in der Tabelle, punktgleich mit dem VfL Osnabrück und Energie Cottbus. Unterdessen bleibt die Zukunft von Stürmer Jannik Mause ungewiss, nachdem seine Leistungen stark nachgelassen haben.
Mause hatte einen vielversprechenden Saisonstart: Anfang Oktober traf er zweimal beim 3:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim II. Doch seitdem hat sich das Blatt gewendet. In sechs Drittliga-Einsätzen blieb er ohne Tor und Vorlage, und seit Mitte Oktober kam er überhaupt nicht mehr zum Einsatz. Mit Platz vier in der internen Stürmer-Rangliste mehren sich in Essen nun die Spekulationen, dass seine Leihe vorzeitig beendet werden könnte.
Sein Stammverein, der 1. FC Kaiserslautern, sieht sich jedoch mit einem Dilemma konfrontiert: Eine Abgabe Mauses in der Winterpause wäre alles andere als einfach. Seine schwachen Leistungen lassen dem Klub kaum attraktive Optionen.
Trotz der Personalprobleme bleibt RWE in guter Form: Aus den letzten vier Spielen holte die Mannschaft zehn Punkte. Jaka Cuber Potočnik trug dazu bei und erzielte beim Sieg gegen den FC Ingolstadt sein zweites Saisontor. Doch auch er fällt nun aus – ein Muskelriss im rechten Oberschenkel zwingt ihn zu einer unbestimmten Pause.
Die jüngsten Ergebnisse halten RWE im Aufstiegskampf, doch die Verletzungsmisere und die unklare Situation um Mause erschweren die Planung. Der Verein muss nun ohne Potočnik auskommen und gleichzeitig entscheiden, wie es mit dem formschwachen Stürmer weitergeht. Die nächsten Schritte könnten den Rest der Saison prägen.






