09 June 2026, 18:23

Scharfe Munition im Handgepäck: US-Tourist am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

BPOL NRW: Lebensmunition im Handgepäck - Amerikaner muss nun Rede und Antwort stehen

Scharfe Munition im Handgepäck: US-Tourist am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

65-Jähriger US-Amerikaner am Flughafen Köln/Bonn mit scharfer Munition im Handgepäck gestoppt

Ein 65-jähriger US-Amerikaner wurde am Flughafen Köln/Bonn angehalten, nachdem Sicherheitskräfte in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 24. September 2025, als der Mann versuchte, die Sicherheitskontrolle vor einem Flug nach Palma de Mallorca zu passieren.

Bei einer Routineüberprüfung stießen Flughafenmitarbeiter auf die Munition. Die Bundespolizei bestätigte später, dass es sich um eine funktionsfähige Patrone handelte. Der Mann, der sich selbst als Hobby-Schützen bezeichnete, konnte nicht erklären, wie die Kugel in seinen Koffer gelangt war.

Die Patrone wurde sofort beschlagnahmt. Gegen den Reisenden wurde wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Luftsicherheitsgesetz Anklage erhoben. Trotz der Schwere des Vergehens hinterlegte er eine Kaution in Höhe von 500 Euro und durfte seine Reise antreten.

Die Bundespolizei erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Passagiere ihr Gepäck vor der Abfahrt zum Flughafen gründlich auf verbotene Gegenstände überprüfen sollten.

Dem Mann drohen nun rechtliche Konsequenzen, weil er scharfe Munition in den Sicherheitsbereich eines Flughafens gebracht hat. Die Behörden setzen weiterhin strikt auf die Einhaltung der Vorschriften für Waffen und gefährliche Gegenstände im Handgepäck. Reisende werden aufgefordert, wachsam zu bleiben, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden.

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