Schwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Ablenkung mit Handy
Julian KlingelhöferSchwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Ablenkung mit Handy
Ein 27-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend am Bahnhof Leichlingen von einem mit hoher Geschwindigkeit fahrenden ICE schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 17:25 Uhr und führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr der Region. Die Behörden warnten daraufhin vor den Gefahren von Unachtsamkeit in der Nähe von Gleisanlagen.
Der Mann hatte sich mit seinem Handy beschäftigt und stand dabei gefährlich nah am Bahnsteigrand. Als der Zug herannahte, löste der Lokführer eine Notbremsung aus und gab Warnsignale, doch der Zusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern. Der Aufprall verursachte beim Mann eine schwere Kopfverletzung.
Der Verletzte wurde von Rettungskräften per Hubschrauber in die nächstgelegene Universitätsklinik geflogen, wo er notärztlich versorgt wurde. Aufgrund des Vorfalls musste die Bahnstrecke zwischen Leverkusen-Opladen und dem Bahnhof Leichlingen vorübergehend gesperrt werden, was zu stundenlangen Ausfällen im Zugverkehr führte.
Nach dem Unfall erinnerte die Bundespolizei erneut an die Risiken von Ablenkung auf Bahnsteigen. Die genauen Umstände des Vorfalls werden noch untersucht.
Die Kollision führte zu massiven Verspätungen für Fahrgäste der Deutschen Bahn. Während der Strecke für Bergungsarbeiten gesperrt war, mussten Züge umgeleitet oder gestrichen werden. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig es ist, in der Nähe von Gleisen stets aufmerksam zu bleiben.






