Schwimmkurse in Münster fördern Integration von Geflüchteten und Kindern
Stefanie GeißlerSchwimmkurse in Münster fördern Integration von Geflüchteten und Kindern
Über 5.000 Viert- und Fünftklässler in Münster können dank der Initiative "NRW kann schwimmen!" nun schwimmen. Parallel dazu hat ein weiteres Projekt Geflüchteten und Migrant:innen wichtige Fähigkeiten im Wasser vermittelt. Beide Vorhaben zeigen, wie Schwimmkurse zunehmend zu einem zentralen Baustein der lokalen Integrationsarbeit werden.
Das "Integrations-Pilotprojekt", getragen vom Verein SwimSportTank e.V., bot Schwimmkurse für Bewohner:innen der zentralen Unterkunft für Geflüchtete in Münster (ZUE Münster) an. Die Kurse fanden im Hallenbad Münster-Roxel statt, das von der Stadt zur Verfügung gestellt wurde. Anke Sundermeier, eine qualifizierte Übungsleiterin des Vereins, leitete die Angebote für Kinder, Frauen und erwachsene Männer.
Das Team von SwimSportTank umfasst interkulturelle Trainer:innen, die viele der Herkunftssprachen der Teilnehmenden sprechen. Dieser Ansatz hilft, Hemmschwellen für Neuankömmlinge abzubauen. Mechtild Pieper, Vorstandsmitglied der Sparkasse Münsterland Ost, bezeichnete Schwimmen als eine "Grundkompetenz für gelingende Integration". Die Bank finanzierte die Kurse, während die Bezirksregierung und die Betreiber des ZUE Münster das Projekt eng begleiteten.
Stefan Centeno Hüttemann, der bei der Bezirksregierung für die Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten zuständig ist, dankte allen Beteiligten. Er betonte die Bedeutung des Projekts für die Eingliederung der Geflüchteten in ihre neue Gemeinschaft.
Die Schwimmkurse erreichten Hunderte von Geflüchtetenfamilien – zusätzlich zu Tausenden Schulkindern im Rahmen von "NRW kann schwimmen!"। Mit Unterstützung von lokalen Behörden, Finanzinstituten und Ehrenamtlichen wachsen die Programme weiter. Für die Organisator:innen ist Schwimmen nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch ein wichtiger Schritt hin zu sozialer Teilhabe.






