Sonntagsöffnungen 2026: Vier zusätzliche Termine in NRW-Stadtbezirken geplant
Stefanie GeißlerSonntagsöffnungen 2026: Vier zusätzliche Termine in NRW-Stadtbezirken geplant
Erweiterte Sonntagsöffnungen könnten in mehreren Stadtbezirken in der ersten Jahreshälfte 2026 zurückkehren. Ein städtischer Ausschuss hat nun konkrete Termine vorgeschlagen, die an lokale Veranstaltungen geknüpft sind. Die endgültige Entscheidung liegt beim Stadtrat, der im Februar darüber abstimmen wird.
Der Ausschuss für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung hat vier Sonntage für längere Öffnungszeiten benannt: 1. März, 1. April, 1. Mai und 1. Juni. Jedes Datum fällt mit Veranstaltungen in den jeweiligen Bezirken zusammen.
Die Empfehlungen basieren auf dem Ladenschlussgesetz Nordrhein-Westfalen (LadÖG NRW), das zuletzt 2018 novelliert wurde. Dieses Gesetz begrenzt Sonntagsöffnungen auf 16 pro Jahr für die gesamte Stadt. Einzelne Geschäfte dürfen maximal acht Sonntage jährlich öffnen.
Falls der Vorschlag angenommen wird, bleibt das bestehende Muster der Sonntagsöffnungen erhalten. Die Abstimmung des Rates im nächsten Monat wird zeigen, ob die Termine umgesetzt werden. Die vorgeschlagenen Daten müssen dabei die landesweiten Regelungen zum Sonntagsverkauf einhalten. Nach einer Genehmigung könnten Geschäfte in ausgewählten Bezirken an vier Sonntagen im frühen Jahr 2026 länger geöffnet haben. Die Stadt wird die Sonntagsöffnungen auch über dieses Jahr hinaus weiterhin zulassen.






