Stadtrat beschließt Zukunftsprojekte in letzter Sitzung der Wahlperiode
Gesine StolzeStadtrat beschließt Zukunftsprojekte in letzter Sitzung der Wahlperiode
Stadtrat hält letzte Sitzung der Legislaturperiode ab
Am Donnerstag trat der Stadtrat zu seiner letzten Sitzung dieser Wahlperiode zusammen. Zu den zentralen Beschlüssen zählten Pläne für die Stadtentwicklung, Gebühren für den Rettungsdienst sowie die Zukunft eines großen Sanierungsprojekts. Zudem wurden die Erfolge jüngster Verkehrs- und Gemeinschaftsinitiativen bewertet.
Ein Schwerpunkt lag auf dem Projekt „Huels resilient“, das drei Jahre lang im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ durchgeführt wurde. Der Abschlussbericht hob die erreichten Fortschritte hervor, darunter die gesteigerte Attraktivität der Hülser Innenstadt durch aktives Management und innovative Konzepte. Die Ratsmitglieder beschlossen, diese Ergebnisse weiterzuführen und die gewonnenen Erkenntnisse sowie Netzwerke auch nach Auslaufen der Fördermittel zu nutzen.
Große Zustimmung erhielt auch das Verkehrsprojekt „Bewegte Straßenlandschaft“. Rund 80 Prozent der Rückmeldungen sprachen sich für die vorübergehende Erweiterung der Fußgängerzone aus. Den Erfolg feierten Anwohner und Besucher beim „Fest am Brunnen“, einem lebendigen Event mit Musik und Aktivitäten auf den autofreien Straßen.
Finanzielle und sicherheitsrelevante Themen standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Mit großer Mehrheit stimmte der Rat für eine Anpassung der Rettungsdienstgebühren, um steigende Kosten und Finanzierungslücken auszugleichen. Gleichzeitig wurde der Brandschutzbedarfsplan aktualisiert, um schnellere Einsatzzeiten der Rettungskräfte und strengere Hygienestandards zu gewährleisten.
Für die Zukunft beauftragte der Rat einstimmig die Verwaltung, die Gründung einer städtischen Entwicklungsgesellschaft zu prüfen. Damit soll die Umsetzung künftiger Sanierungsvorhaben und die wirtschaftliche Entwicklung effizienter gestaltet werden.
Die Sitzung markierte das Ende der aktuellen Amtsperiode – doch zahlreiche Weichen sind bereits gestellt: Das Erbe des „Huels resilient“-Projekts wird fortgeführt, neue Gebührenstrukturen und Sicherheitsmaßnahmen treten in Kraft, und die geplante Entwicklungsgesellschaft könnte die langfristige Stadtplanung maßgeblich prägen.






