11 June 2026, 16:20

Stellantis-Händler fordern bessere Konditionen und garantierte Restwerte für 2026

VCDP-Jahrestagung: Soforthilfe für Händler gefordert

Stellantis-Händler fordern bessere Konditionen und garantierte Restwerte für 2026

Rund 300 Stellantis-Händler trafen sich kürzlich in Köln mit Unternehmensvertretern, um drängende Probleme zu erörtern. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Rentabilität, Restwerte und die Bedingungen eines neuen Händlervertrags. Die Kernmarken Citroën, DS und Peugeot präsentierten zudem ihre Pläne, den Absatz in Deutschland bis 2026 zu steigern.

Die Händler wiesen während der Diskussionen auf akute Herausforderungen hin, darunter schrumpfende Gewinne, steigende Kosten, Engpässe bei Ersatzteilen und sinkende Restwerte. Über 90 Prozent der fast 200 befragten Betriebe sprachen sich für Leasingmodelle mit garantierten Restwerten oder Rückkaufoptionen durch die Hersteller aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Stellantis reagierte mit Zusagen zur Verbesserung der Liquidität und strebt ab 2026 spürbare Rentabilitätssteigerungen an. Das Unternehmen kündigte zudem mögliche Entlastungen im Aftersales-Bereich an, etwa durch vereinfachte Verwaltungsprozesse und zusätzliche Außendienstmitarbeiter. Peugeot startet eine kurzfristige Kampagne zur Unterstützung junger Leasingrückläufer, gemeinsam mit der Stellantis Financial Services.

Citroën ging auf Bedenken bei den Garantieleistungen ein und verlängerte die Garantie für Verbrenner- und Elektromodelle auf bis zu acht Jahre. Die Händler fordern nun von Peugeot, dies für seine Verbrennermodelle ebenfalls umzusetzen. Zudem verlangen sie eine weitere Straffung der Garantieprozesse, bessere Ersatzteilverfügbarkeit sowie nachhaltige Verbesserungen bei Rentabilität und Liquidität.

Das Treffen in Köln brachte die Anliegen der Händler in den Fokus, während Stellantis Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und im Aftersales-Bereich ankündigte. Die Händler drängen weiterhin auf Lösungen für den Rückgang der Restwerte und auf verbesserte Wiederverkaufsstrategien. Alle drei Marken bleiben darauf konzentriert, den Absatz in Deutschland – sowohl bei Verbrennern als auch bei Elektrofahrzeugen – bis 2026 zu steigern.

Quelle