25 March 2026, 20:19

Strack-Zimmermann und Kubicki planen gemeinsames FDP-Duo nach Wahldebakel

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text zur Parteipromotion.

Strack-Zimmermann und Kubicki planen gemeinsames FDP-Duo nach Wahldebakel

Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat signalisiert, dass sie bereit ist, gemeinsam mit Wolfgang Kubicki für den Parteivorsitz zu kandidieren. Dieser mögliche gemeinsame Antritt erfolgt nach schweren Verlusten der Partei bei den jüngsten Landtagswahlen. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verfehlte die FDP die Fünf-Prozent-Hürde und verlor damit alle Mandate in beiden Bundesländern.

Strack-Zimmermann schlug zudem den FDP-Vizevorsitzenden Henning Höne als weiteren möglichen Partner für eine gemeinsame Kandidatur vor. Sie ist überzeugt, dass ein geschlossener Auftritt dabei helfen könnte, das Vertrauen der Wähler nach den enttäuschenden Wahlergebnissen zurückzugewinnen.

Der Niedergang der FDP bei den Landtagswahlen 2026 hat innerparteiliche Diskussionen über einen Führungswechsel ausgelöst. In Baden-Württemberg stürzte die Partei von 10,46 Prozent im Jahr 2021 auf nur noch 4,4 Prozent ab und verpasste damit den Einzug in den Landtag. In Rheinland-Pfalz war der Rückgang noch dramatischer: Hier fiel die FDP von 5,5 auf 2,1 Prozent und ist nun ebenfalls nicht mehr im Parlament vertreten.

Nach diesen Ergebnissen loteten Strack-Zimmermann und Kubicki die Möglichkeit einer gemeinsamen Kandidatur aus. Sie wies Spekulationen zurück, die beiden könnten nicht zusammenarbeiten, und bezeichnete Kubicki als gradlinigen, erfahrenen und in der Öffentlichkeit bekannten Politiker. Ihrer Meinung nach sprechen sie unterschiedliche Wählergruppen an, was die Attraktivität der Partei stärken könnte.

Strack-Zimmermann hob zudem Henning Höne als starken Kandidaten für eine Führungsrolle hervor. Sie schätzt seine politische Erfahrung und sieht in seiner Generation einen Schlüssel für die Zukunft der FDP. Eine Zusammenarbeit zwischen ihr, Kubicki und Höne, so ihr Argument, wäre sinnvoll, um die Glaubwürdigkeit der Partei nach den jüngsten Rückschlägen wiederherzustellen.

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Die FDP steht nun vor einer entscheidenden Phase, in der sie über personelle Veränderungen an der Spitze nachdenkt. Strack-Zimmermanns Vorschlag eines gemeinsamen Tickets mit Kubicki oder Höne folgt auf deutliche Wahlniederlagen in zwei wichtigen Bundesländern. Die nächsten Schritte der Partei werden zeigen, ob es gelingt, das Vertrauen der Wähler vor künftigen Wahlen zurückzugewinnen.

Quelle