27 April 2026, 16:25

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrechten gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und ihres Bildes

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon, wahrscheinlich um die Genehmigung eines Gesetzes durch die Regierung zu kommentieren.

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrechten gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und ihres Bildes

Taylor Swift hat rechtliche Schritte eingeleitet, um ihr Bild und ihre Stimme vor unberechtigter Nutzung durch KI zu schützen. Am 24. April 2023 reichte ihr Unternehmen drei Markenanmeldungen beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) ein. Dieser Schritt spiegelt die wachsenden Bedenken in der Unterhaltungsbranche wider, dass KI das Abbild von Künstlern ohne deren Zustimmung missbrauchen könnte.

Die von TAS Rights Management eingereichten Anmeldungen umfassen zwei Wort-Bild-Marken für Swifts Stimme. Eine schützt den Satz "Hey, hier ist Taylor Swift", die andere die Variante "Hey, hier ist Taylor". Eine dritte Marke sichert ein bestimmtes Bild von ihr, auf dem sie eine pinke Gitarre hält und einen mehrfarbigen, schillernden Ganzkörperanzug trägt.

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Swifts Äußeres wurde bereits für KI-generierte Fälschungen missbraucht, darunter Deepfake-Pornografie und nicht autorisierte Nachbildungen durch Meta-KI-Chatbots. Die Marken könnten es ihrem Anwaltsteam ermöglichen, Löschanfragen gegen Plattformen zu stellen, die solche Inhalte hosten – ähnlich wie Studios Urheberrechtsverletzungen ahnden.

Diese Strategie ähnelt dem Vorgehen des Schauspielers Matthew McConaughey. 2025 sicherte er sich acht Marken, darunter eine für seinen ikonischen Spruch "Alles klar, alles klar, alles klar!". Sein Jurateam betrachtet Markenrechte als zusätzliches Werkzeug, um gegen KI-Nachahmungen vorzugehen, die ohne seine Erlaubnis von seinem Image profitieren.

Da Bundesgerichte Markenverletzungen landesweit ahnden, bieten sie einen stärkeren Schutz als die von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlichen Persönlichkeitsrechte. Die Anmeldungen zeigen, wie Künstler das Markenrecht nutzen, um sich gegen KI-Missbrauch zu wehren. Falls genehmigt, könnten Swifts Schutzrechte ihr helfen, unerlaubte Inhalte effektiver entfernen zu lassen. Der Schritt setzt ein Beispiel für andere in der Branche, die mit ähnlichen Bedrohungen durch KI-generierte Fälschungen konfrontiert sind.

Quelle