21 April 2026, 08:20

Uniper kämpft um Stabilität: Aktie ohne positive Signale in Sicht

Balkendiagramm, das Vermögensabschreibungen für Ölunternehmen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Uniper kämpft um Stabilität: Aktie ohne positive Signale in Sicht

Uniper SE steht vor schwierigen Zeiten

Uniper SE, ein großer Energiekonzern mit Aktivitäten in ganz Europa und darüber hinaus, durchlebt eine herausfordernde Phase. Analysten sehen die Aktie des Unternehmens äußerst pessimistisch – unter 30 bewerteten Kennziffern gibt es keinen einzigen positiven Indikator. Dennoch raten einige Experten vorerst zum Halten der Papiere.

Das Unternehmen ist in drei Hauptbereichen tätig: europäische Stromerzeugung, globaler Rohstoffhandel sowie russische Stromproduktion. Uniper handelt mit Strom, Erdgas, Flüssigerdgas (LNG) und Kohle und bietet Dienstleistungen wie Brennstoffbeschaffung, Ingenieursleistungen und Asset-Management an. Zum Portfolio gehören sowohl fossile als auch erneuerbare Kraftwerke.

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Am 22. September 2025 vollendete Uniper den Verkauf seines Kohlekraftwerks Datteln 4 an die ResInvest Group a.s.. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die deutsche Regierung den Ausbau von Gaskraftwerken vorantreibt – allerdings scheinen frühere Vorgaben zur Wasserstofftauglichkeit dieser Anlagen inzwischen fallen gelassen worden zu sein.

Die finanziellen Aussichten für Anfang 2026 bleiben schwach: Geringere Erträge aus Absicherungsgeschäften und anhaltende Verluste im Russland-Geschäft belasten die Bilanz. Analysten setzen das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel derzeit bei etwa 15,50 Euro an – leicht über dem aktuellen Aktienkurs von 12,50 Euro.

Die Uniper-Aktie steht weiterhin unter Abwärtsdruck, ohne dass in jüngsten Analysen bullische Signale ausgemacht wurden. Die kurzfristigen Perspektiven bleiben gedämpft, bedingt durch operative Herausforderungen und die Marktlage. Anleger sollten die Entwicklungen genau beobachten, während sich der Energiesektor weiter wandelt.

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