10 June 2026, 12:32

Uniper sprengt 116 Meter hohen Kühlturm für Wasserstoff-Zukunft in Gelsenkirchen

Uniper sprengt Kühlturm für H2-fertigen Kraftwerk in Scholven

Uniper sprengt 116 Meter hohen Kühlturm für Wasserstoff-Zukunft in Gelsenkirchen

Uniper sprengt 116 Meter hohen Kühlturm im Kraftwerk Gelsenkirchen-Scholven

Am 6. September 2025 hat Uniper einen 116 Meter hohen Kühlturm seines Kraftwerks in Gelsenkirchen-Scholven durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen. Der Abriss markiert einen wichtigen Schritt in der Umgestaltung des Standorts. Das Unternehmen plant, die veraltete Kohleinfrastruktur durch ein modernes, wasserstofftaugliches Gaskraftwerk zu ersetzen.

Die Abrissarbeiten begannen bereits im April 2024 mit der Stilllegung des Kohleblocks. Für die Sprengung des Turms wurden 60 Kilogramm Sprengstoff eingesetzt. Obwohl eine 300 Meter große Sicherheitszone eingerichtet wurde, mussten keine Anwohner evakuiert werden.

Uniper arbeitete eng mit den Behörden, der Stadt Gelsenkirchen und ansässigen Unternehmen zusammen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die 11.000 Tonnen Betonschutt des Turms werden vor Ort recycelt. Weitere Abrissarbeiten im Kraftwerk sind für 2026 geplant.

Auf dem freigeräumten Gelände entsteht ein neues Gaskraftwerk, das vollständig mit Wasserstoff betrieben werden kann. Uniper hat angekündigt, am Standort Gelsenkirchen eine H₂-ready-Anlage zu errichten.

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Die Beseitigung des Kühlturms unterstreicht den Fortschritt von Unipers Wandel von Kohle zu sauberer Energie. Durch das Recycling der Abbruchmaterialien wird Abfall minimiert, während das neue Kraftwerk den zukünftigen Einsatz von Wasserstoff fördern soll. In den kommenden Jahren sind weitere Abrisse und Bauarbeiten zu erwarten.

Quelle