08 April 2026, 06:18

Vodafone zeigt erste Erholungszeichen – doch die Probleme bleiben groß

Balkendiagramm, das die Anzahl der Kommunikationsdienste zeigt, die 10 % des S&P 500 ausmachen, mit begleitendem erklärendem Text.

Vodafone sieht Licht am Ende des Tunnels - Vodafone zeigt erste Erholungszeichen – doch die Probleme bleiben groß

Vodafone Deutschland zeigt in seinen jüngsten Geschäftszahlen erste Anzeichen einer Erholung. Im Sommerquartal gewann das Unternehmen 62.000 TV-Kunden hinzu und konnte so einen Teil der vorherigen Verluste ausgleichen. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen, da das Gesamtumsatzwachstum verhalten ausfällt und operative Verluste weiter anhalten.

Der Telekommunikationskonzern hatte einen holprigen Start ins Jahr. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres sanken die bereinigten Erträge um 4,3 Prozent, was zu einem operativen Verlust führte. Auch die Umsätze gingen in mehreren Quartalen 2024 und Anfang 2025 um über sechs Prozent zurück.

Der Rückgang bei den TV-Kunden setzte ein, nachdem Deutschland das Nebenkostenprivileg abschaffte, woraufhin Millionen Abonnenten den Anbieter verließen. Gleichzeitig stagniert die Zahl der Mobilfunkvertragskunden, und die Festnetz-Internet-Nutzer gehen weiter zurück. Im letzten Quartal zeichnete sich jedoch eine leichte Besserung ab: Die Service-Umsätze stiegen um 0,5 Prozent auf 2,74 Milliarden Euro.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein wichtiger Wachstumstreiber war dabei das Mieteinkommen vom Konkurrenten 1&1, der für mehr als 11 Millionen seiner Mobilfunkkunden auf das Netz von Vodafone angewiesen ist. Konzernchef Marcel de Groot räumte zwar Fortschritte ein, betonte aber, wie entscheidend ein nachhaltiges Wachstum für die Zukunft sei.

Trotz der jüngsten Erfolge steht Vodafone weiterhin vor einem schwierigen Weg. Das Unternehmen muss nun die Erholung bei den TV-Abonnenten festigen und gleichzeitig die größeren Probleme bei Umsätzen und Kundenbindung angehen. Die Führung setzt dabei weiter auf langfristige Stabilität statt auf kurzfristige Lösungen.

Quelle