Voerde plant neues Hospiz mit 18 Palliativbetten am historischen Haus Wohnung
Julian KlingelhöferVoerde plant neues Hospiz mit 18 Palliativbetten am historischen Haus Wohnung
Voerde treibt Pläne für neues Hospiz in der Palliativversorgung voran
Der Stadtrat von Voerde hat die Weichen für den Bau eines Hospizes mit 18 Palliativbetten gestellt und entsprechende Bauleitplanänderungen beschlossen. Bürgerinnen und Bürger können sich nun im Rahmen einer öffentlichen Anhörung zu dem Vorhaben äußern.
Den Startschuss für das Projekt gab der Stadtrat von Voerde mit Beschlüssen vom 8. Juli 2025. Diese ebneten den Weg für die 80. Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 149 mit dem Titel "Hospiz am Haus Wohnung". Ziel ist es, die rechtlichen Grundlagen für den Bau eines Hospizes auf dem südlichen Teil des Anwesens "Haus Wohnung" zu schaffen.
Die öffentliche Anhörung findet am 18. Februar 2026 um 17:00 Uhr statt. Themen sind die zentralen Projektziele, das städtebauliche Konzept, die Entwürfe der Bauleitpläne sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Veranstaltungsort ist die ehemalige Reithalle von "Haus Wohnung" in der Frankfurter Straße 433.
Weitere Informationen sind im Amtsblatt der Stadt Voerde vom 21. Januar 2026 nachzulesen. Das Amtsblatt steht online unter www.voerde.de zur Verfügung oder kann im Bürgerbüro des Rathauses, Rathausplatz 20, eingesehen werden.
Nach Fertigstellung soll das Hospiz 18 Plätze für die palliativmedizinische Versorgung bieten. Die Anhörung gibt den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über die Pläne zu informieren und ihre Meinung einzubringen. Über weitere Entwicklungen wird die Stadt über ihre offiziellen Kanäle berichten.
Vorabplanungsschritte enthüllen komplexe Genehmigungsreise
Das Hospizprojekt hat vor seiner jetzigen Stufe mehrere verfahrenstechnische Neustarts erlebt. Wichtige Details sind:
- 80. Änderung und Bebauungsplan Nr. 149 erforderten erneute Aufstellungsbeschlüsse vor Juli 2025.
- Änderungen der Flächennutzungsplan dauern typischerweise 1-3 Jahre und beinhalten öffentliche Anhörungen und formelle Genehmigungen.
- Ansprechpartner für Anfragen sind Nicholas Wilhelm (02855 80-451) und Christine Knoche (02855 80-449).