Wuppertals neue Oberbürgermeisterin Miriam Scherff schafft Geschichte mit 36 Jahren
Stefanie GeißlerWuppertals neue Oberbürgermeisterin Miriam Scherff schafft Geschichte mit 36 Jahren
Miriam Scherff ist als neue Oberbürgermeisterin von Wuppertal vereidigt worden – ein historischer Moment für die Stadt. Mit nur 36 Jahren wird sie zur jüngsten Bürgermeisterin Deutschlands und zur ersten Frau in diesem Amt. Ihr Sieg folgt auf einen deutlichen Erfolg in der Stichwahl im September, bei dem sie fast 75 Prozent der Stimmen erhielt.
Scherff trat ihr Amt am 3. November 2025 an und löste damit Uwe Schneidewind von den Grünen ab, der nach fünf Jahren nicht mehr kandidierte. Ihr Gegenkandidat bei der Wahl, Matthias Nocke, ist nun als Stadtdirektor ihr direkter Untergebener.
In Wuppertal geboren und aufgewachsen, hat Scherff klare Schwerpunkte für ihre Amtszeit gesetzt. Ganz oben steht das Wirtschaftswachstum: Sie will die Attraktivität der Stadt als Wirtschaftsstandort stärken und innovative Unternehmen anziehen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Förderung von Kindern und Jugendlichen, etwa durch schnellere Schulsanierungen und Neubauprojekte.
Ihr Erdrutschsieg in der Stichwahl am 28. September unterstrich die breite öffentliche Unterstützung. Die Wähler überzeugte ihr pragmatischer Ansatz und ihre zukunftsorientierte Politik für die Stadt.
Scherffs Amtszeit beginnt mit unmittelbaren Herausforderungen und Chancen. Als jüngste und erste Oberbürgermeisterin wird sie die Bemühungen zur Belebung von Wuppertals Wirtschaft und Infrastruktur anführen. Nun bleibt abzuwarten, wie sich ihre Pläne für Wachstum und Bildung in den kommenden Jahren umsetzen lassen.






