Zanders-Gelände wird zum modernen Stadtquartier mit nachhaltiger Energieversorgung
Stefanie GeißlerZanders-Gelände wird zum modernen Stadtquartier mit nachhaltiger Energieversorgung
Die Pläne zur Umwandlung des Zanders-Geländes in ein modernes Stadtquartier nehmen konkrete Formen an. Zu den jüngsten Beschlüssen gehören Abrissarbeiten, Infrastrukturänderungen und die Gründung eines neuen Energieunternehmens. Die lokalen Verantwortlichen haben nun wichtige Schritte zur Umsetzung des Projekts freigegeben.
Der Ausschuss des Stadtrats hat mehrere zentrale Maßnahmen gebilligt. Dazu zählt der Abriss der alten Tischlerei in der Hauptstraße, in der gefährliche Stoffe lagern. Die Kosten für die Räumung dieses und weiterer Gebäude – darunter Nebenanlagen in der Nähe des Kalandersaals, der Sortierhalle und des Lagerhochhauses – werden von der Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) auf 7,4 Millionen Euro geschätzt.
Zudem soll in Partnerschaft mit der Belkaw ein neues Energieunternehmen namens energy GL GmbH gegründet werden. Dieses wird die nicht-fossile Energieversorgung für das gesamte Zanders-Gelände verantworten. Während der Ausschuss dem Energieprojekt zustimmte, enthielt sich die FDP der Stimme, und einige Stadträte votierten dagegen.
Ein weiterer Bestandteil der Neugestaltung ist die Umleitung des Bachs, der durch das Gebiet fließt. Statt seines bisherigen Verlaufs soll er künftig von Norden nach Südosten über das Gelände führen und sich so in die überarbeitete Struktur des zukünftigen Viertels einfügen.
Mit dem bevorstehenden Beginn der Abrissarbeiten und der geplanten Gründung des Energieunternehmens rückt die Modernisierung des Zanders-Areals in greifbare Nähe. In den nächsten Phasen stehen Anpassungen der Infrastruktur sowie nachhaltige Energielösungen für das neue Quartier im Fokus.






