Zoll schlägt mit Großrazzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche zu
Gesine StolzeZoll schlägt mit Großrazzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche zu
Deutsche Zollbehörden starten Großrazzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche
Der deutsche Zoll hat eine großangelegte Kontrollwelle gegen undeclarierte Beschäftigung im Sicherheits- und Personenschutzgewerbe eingeleitet. Bei der bundesweiten Aktion sind über 2.100 Beamte im Einsatz, die sich auf Veranstaltungssicherheit und Objektschutz konzentrieren. Im Fokus stehen illegale Beschäftigungsverhältnisse, Verstöße gegen den Mindestlohn sowie Sozialleistungsbetrug.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls leitet die Operation. Die Teams prüfen sowohl stichprobenartig Einzelfälle als auch gesamte Belegschaften auf Basis von Risikoanalysen. Besonders unter die Lupe genommen werden nicht genehmigte Leiharbeit sowie die Einhaltung der Sozialversicherungspflicht.
Branchen mit hohem Schwarzarbeitsrisiko werden das ganze Jahr über gezielt und verstärkt kontrolliert. Mit der aktuellen Razzia soll zudem die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte aufgedeckt werden. Erste vorläufige Ergebnisse der Aktion werden voraussichtlich noch in dieser Woche veröffentlicht.
Der Zoll spielt eine zentrale Rolle beim Schutz der Sozialsysteme und der öffentlichen Finanzen. Durch die Durchsetzung fairer Arbeitsbedingungen sollen gleiche Wettbewerbsbedingungen in allen Wirtschaftszweigen gewährleistet werden.
Die Operation unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Schwarzarbeit in besonders gefährdeten Branchen zu bekämpfen. Aktuelle Zahlen zu sanktionierten Arbeitgebern werden über die Website des Zollkriminalamts oder die zuständigen Steuerbehörden veröffentlicht. Für die neuesten Informationen bleibt der direkte Kontakt zu den Finanzbehörden die beste Anlaufstelle.






