Alma Hasun begeistert mit atemberaubenden Monologen auf der Bühne
Die Schauspielerin Alma Hasun hat für ihre mitreißenden Monologe in zwei jüngsten Produktionen weitreichende Anerkennung erhalten. Ihre Auftritte in Ganymed Areal und Sophia oder Das Ende der Humanisten demonstrierten ihre Fähigkeit, stundenlang die Bühne zu beherrschen. Kritiker lobten ihre Tiefe und emotionale Bandbreite in beiden Rollen.
Ihr erster Auftritt in dieser Reihe erfolgte in Ganymed Areal, einer ortsspezifischen Produktion im Otto-Wagner-Areal im Wiener Bezirk Penzing. Im Rahmen des Stationentheaters verkörperte sie eine Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verloren hatte. Der dreistündige Monolog erforderte höchste Konzentration – doch Hasun hielt das Publikum bis zum Schluss gefangen.
Später folgte ihr Auftritt in den Wiener Kammerspielen mit Sophia oder Das Ende der Humanisten. Um 15 Uhr auf der Bühne, spielte Hasun eine Tochter, die versucht, die erloschene Liebe ihrer Eltern wiederzubeleben. Dieser zweieinhalbstündige Monolog festigte ihren Ruf als Meisterin packender Solo-Darbietungen.
Auch vor der Kamera hat Hasun überzeugt: In Die Kostverächter, einem während der NS-Zeit spielenden Drama, das in Italien ein Erfolg wurde und nun auf Netflix verfügbar ist, übernahm sie eine Hauptrolle. Abseits der Bühne sprach sie über den prägenden Einfluss von Margot Friedländers Memoiren Versuch, dein Leben zu machen. Zu ihren literarischen Lieblingswerken zählt Anton Tschechows Erzählung Der dumme Franzose aus dem Band Er und Sie.
Hasuns jüngste Rollen haben ihren Status als vielseitige und fesselnde Künstlerin gefestigt. Sowohl Ganymed Areal als auch Sophia oder Das Ende der Humanisten erhielten begeisterte Kritiken, die ihre Meisterschaft in langen, emotional aufgeladenen Monologen hervorhoben. Mit ihren Filmerfolgen und theaterischen Leistungen bleibt sie eine der gefragtesten Persönlichkeiten der Kunstszene.






