Megumis persönliches Drama Fujiko begeistert Festivals und Kritiker weltweit
Gesine StolzeMegumis persönliches Drama Fujiko begeistert Festivals und Kritiker weltweit
Die japanische Schauspielerin und Produzentin Megumi hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten bleibende Spuren in Film und Fernsehen hinterlassen. Bekannt wurde sie durch Rollen in Die stürmische Familie, Eine Nacht und Das Blut der Wölfe. Kürzlich weitete sie ihr Wirken auf die Produktion aus – mit Fujiko, einem zutiefst persönlichen Projekt, das in der Vergangenheit ihrer Familie verwurzelt ist. Der Film wurde bereits mit Preisen bedacht und von der internationalen Kritik gefeiert.
Megumis Karriere nahm während der Pandemie eine neue Richtung. Da sich die Schauspielangebote verknappten, konzentrierte sie sich auf die Produktion und begann mit Fujiko, einem Drama, das in den 1970er- und 1980er-Jahren in Shizuoka spielt. Das auf ihrer eigenen Familiengeschichte basierende Projekt benötigte vier Jahre bis zur Fertigstellung und glänzt mit einem hochkarätigen Ensemble, darunter Yuki Katayama, Lily Franky und Issey Ogata.
Die Premiere des Films beim 28. Far East Film Festival in Udine wurde mit Begeisterung aufgenommen: Fujiko gewann sowohl den Goldenen Maulbeer-Publikumspreis als auch eine geteilte Auszeichnung der Black-Dragon-Pressejury. Der Erfolg fällt in eine Zeit, in der Japan beim Cannes Film Market 2023 im Rampenlicht steht – mit drei Filmen, die um die Goldene Palme konkurrieren.
Neben Fujiko bleibt Megumi auch vor der Kamera aktiv. Aktuell spielt sie in Nameless eine Hauptrolle, während sie als Produzentin zwei neue Projekte entwickelt. Ihre Netflix-Serie Schlecht verliebt brach zuvor Streaming-Rekorde und führte zu einem mehrjährigen Content-Deal mit der Plattform.
Megumi ist eine Ausnahmekünstlerin in der japanischen Filmbranche – als erfahrene Schauspielerin und aufstrebende Produzentin. Mit Fujiko wagte sie einen mutigen Schritt ins Erzählkino jenseits der Schauspielerei, und ihre laufenden Projekte deuten auf weitere Entwicklung hin. Mit Preisen in der Tasche und neuen Filmen in Arbeit wächst ihr Einfluss auf die Filmwelt stetig.






