10 May 2026, 14:20

Andreas Möllers riskanter Wechsel von Dortmund zu Schalke sorgte 2000 für Eklat

Schwarzes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96".

Andreas Möllers riskanter Wechsel von Dortmund zu Schalke sorgte 2000 für Eklat

Im Jahr 2000 vollzog Andreas Möller einen seltenen und umstrittenen Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Schalke 04. Der Transfer war einer der wenigen Fälle, in denen ein Spieler direkt zwischen den erbitterten Bundesliga-Rivalen wechselte. Trotz der Kritik bezeichnete Möller die Entscheidung später als persönliche Wahl und nicht als Abkehr von seinem früheren Verein.

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Möller kam nach Schalke, nachdem er in Dortmund eine erfolgreiche Zeit verbracht hatte, die er als „wunderbar schöne Jahre“ beschrieb, die einfach „ihren Lauf genommen“ hätten. Sein Abschied war kein Affront gegen den Klub, sondern von dem Wunsch nach einer neuen Herausforderung getrieben. Dennoch verärgerten die Schalke-Anhänger der Wechsel, da sie ihn als unerwünschten Neuzugang von ihrem größten Konkurrenten sahen.

Bevor der Deal unter Dach und Fach war, spielte Möller dem damaligen Schalke-Manager Rudi Assauer einen Streich: Zunächst behauptete er, der Transfer sei geplatzt, nur um später seine Zusage zu bestätigen. Der Mittelfeldspieler blieb drei Jahre beim Verein, bestritt 112 Pflichtspiele und gewann zweimal den DFB-Pokal.

Sein Wechsel war in der Bundesliga-Geschichte ungewöhnlich, da direkte Transfers zwischen Dortmund und Schalke selten sind. Trotz der anfänglichen Ablehnung umfasste Möllers Zeit bei Schalke Titelgewinne und einen bleibenden Einfluss auf dem Platz.

Möllers Transfer bleibt einer der bemerkenswertesten zwischen den beiden Vereinen. Er hinterließ ein Vermächtnis bei Schalke, wo er in drei Spielzeiten zwei nationale Pokale gewann. Der Wechsel unterstrich zudem die Intensität der Rivalität sowie den Willen des Spielers, ein neues Kapitel zu beginnen.

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