Betrunkener Fahrer löst Massenunfall auf der A43 bei Bochum aus
Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn bei Bochum-Riemke
Um 11:23 Uhr ereignete sich am Autobahnkreuz Bochum-Riemke ein schwerer Verkehrsunfall. Die Autobahnpolizei wurde nach einer Kollision mit mehreren beteiligten Fahrzeugen alarmiert. Bei dem Vorfall gab es Verletzte, und einem der Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen.
Die Fahrbahn in Richtung Münster war wegen Bauarbeiten gesperrt, sodass der Verkehr umgeleitet werden musste. Eine 63-jährige Frau aus Rain und ein 33-jähriger Mann aus Dortmund mussten aufgrund der Verkehrssituation abrupt bremsen. Der VW der Frau wurde von einem 51-jährigen Mann aus Recklinghausen auffällig, der einen Verkehrssicherungsanhänger übersehen hatte und auffuhr.
Durch den Aufprall wurde der VW gegen einen Hyundai geschoben, der von einem Dortmunder gefahren wurde. Die 65-jährige Beifahrerin im VW erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer aus Recklinghausen blieb zunächst an der Unfallstelle, verließ die Autobahn jedoch später an der nächsten Ausfahrt.
Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte sein Fahrzeug später in Wuppertal, nachdem es eine Leitplanke gestreift hatte und auf die A46 abgebogen war. Die Beamten stellten bei dem Mann einen Blutalkoholwert von fast 1,8 Promille fest. Zudem verfügte er weder über einen gültigen Führerschein noch über eine Versicherung für das Auto.
Der Mann wurde zur Polizeidienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Behörden beschlagnahmten das Fahrzeug und leiteten ein Strafverfahren wegen Unfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und Verstoßes gegen die Versicherungspflicht ein.
Dem Fahrer drohen nun mehrere Anklagepunkte in Zusammenhang mit dem Unfall. Seine Handlungen führten zu leichten Verletzungen und erheblichen juristischen Folgen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern noch an.
