30 June 2026, 22:17

Meinerzhagen: Unternehmen und Seniorin fallen auf raffinierten Bankbetrug herein

POL-MK: Betrug per Telefon oder Post - Opfer: Ein Senior und Unternehmen

Meinerzhagen: Unternehmen und Seniorin fallen auf raffinierten Bankbetrug herein

Unternehmen in Meinerzhagen fällt auf Bankbetrug herein – Polizei warnt vor ähnlichen Maschen

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Ein Unternehmen in Meinerzhagen hat nach einem Bankbetrug einen hohen finanziellen Schaden erlitten. Betrüger lockten das Unternehmen in die Falle, indem sie es dazu brachten, angeblich aktualisierte Bankdaten eines Lieferanten zu übernehmen – die Zahlungen landeten stattdessen auf einem gefälschten Konto. Nun warnt die Polizei andere örtliche Firmen und Bürger vor vergleichbaren Betrugsversuchen.

Der Betrug begann, als das Meinerzhagener Unternehmen eine E-Mail erhielt, in der behauptet wurde, ein Geschäftspartner habe seine Bankverbindung geändert. Die Nachricht enthielt leicht abgewandelte Kontodaten. Ohne die Änderung zu überprüfen, tätigte das Unternehmen Zahlungen auf das betrügerische Konto und überwies so beträchtliche Summen an die Kriminellen.

In einem weiteren Fall wurde eine 76-jährige Frau aus demselben Ort von Betrügern ins Visier genommen, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Sie erhielt einen Anruf von einem Mann, der vorgab, für ihre Bank zu arbeiten, und bat sie, sich in ihr Online-Banking einzuloggen. Anschließend überredete er sie, ihm Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Während des Gesprächs wies er sie an, mit niemandem über den Anruf zu sprechen. Später wurden von ihrem Konto unautorisierte Überweisungen und Abbuchungen vorgenommen.

Die Polizei betont, dass echte Bankangestellte niemals nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff auf Geräte fragen. Unternehmen werden dazu aufgerufen, unerwartete Änderungen von Bankdaten stets über vertrauenswürdige Kanäle zu bestätigen. Betrüger beschaffen sich Informationen oft aus öffentlich zugänglichen Quellen oder durch das Hacken von E-Mail-Systemen.

Die Warnung wurde vom Polizeipräsidium Märkischer Kreis über news aktuell verbreitet. Bei Fragen oder Verdachtsmomenten können sich Betroffene an die Pressestelle unter +49 (0)2371 9199-1220 bis -1222 oder [email protected] wenden. Beide Vorfälle zeigen, wie wichtig es ist, bei finanziellen Anfragen oder unerwarteten Kontakten wachsam zu bleiben.

Quelle