24 May 2026, 16:27

Bochum zieht seit 30 Jahren Tausende aus Ostdeutschland an – der Trend hält an

35 Jahre Deutsche Wiedervereinigung in Bochum

Bochum zieht seit 30 Jahren Tausende aus Ostdeutschland an – der Trend hält an

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Bochum einen stetigen Zuzug von Bewohnern aus Ostdeutschland verzeichnet. Seit 1991 haben etwa 15.000 Menschen aus den neuen Bundesländern ihren Wohnsitz in die Stadt verlegt. Der Trend zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung – jedes Jahr ziehen Hunderte in die Ruhrgebietsstadt.

Jährlich verlassen rund 500 Menschen die ostdeutschen Bundesländer, um sich in Bochum niederzulassen. Diese Wanderungsbewegung bleibt seit Jahren konstant und trägt so zum Bevölkerungswachstum der Stadt bei.

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Der gegenläufige Strom fällt dagegen deutlich geringer aus: Etwa 35 Prozent weniger Bochumer ziehen in die ostdeutschen Bundesländer als umgekehrt aus dem Osten in die Stadt kommen. Dieses Ungleichgewicht unterstreicht die Attraktivität Bochums als Zielort für Menschen, die neue Chancen suchen.

Seit der deutschen Wiedervereinigung 1991 beläuft sich die Gesamtzahl der aus Ostdeutschland zugezogenen Bochumer auf etwa 15.000. Der kontinuierliche Zuzug spiegelt dabei übergeordnete Migrationsmuster innerhalb Deutschlands wider, bei denen westdeutsche Städte häufig Bewohner aus dem Osten anziehen.

Die Daten zeigen ein klares Migrationsmuster, das Bochum als Ziel begünstigt. Mit jährlich rund 500 Neuankömmlingen und deutlich weniger Fortzügen wächst die Stadt weiter. Im Laufe der Zeit hat diese Bewegung Teile der Bochumer Bevölkerungsstruktur geprägt.

Quelle