24 May 2026, 08:18

Deutschland plant Olympia-Bewerbung für 2036 – Köln setzt auf den Dom als Trumpf

Neuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung besser auf Köln ausrichten

Neuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung besser auf Köln ausrichten - Deutschland plant Olympia-Bewerbung für 2036 – Köln setzt auf den Dom als Trumpf

Deutschland prüft eine Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) plant, sein Bewerbungskonzept sowie die ausgewählte Stadt oder Region bis Herbst 2026 final zu entscheiden. Nordrhein-Westfalen hat sich dabei als wichtiger Anwärter herauskristallisiert – aktuell wird diskutiert, wie das Angebot konkret ausgestaltet werden soll.

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Das Bundesland Nordrhein-Westfalen bereitet eine olympische Bewerbung vor, die sich auf die Rhein-Ruhr-Region konzentriert. Torsten Burmester, der neu gewählte Kölner Oberbürgermeister, schlägt vor, den Fokus stärker auf seine Stadt zu lenken. Sein Vorschlag hebt den Kölner Dom, ein UNESCO-Weltkulturerbe, als zentrales Aushängeschild der Kampagne hervor.

Burmester gewann am Sonntag die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Köln, der viertgrößten Stadt Deutschlands. Bis Ende letzten Jahres war er zudem Vorsitzender des DOSB. Er argumentiert, dass die weltweite Bekanntheit des Doms die Attraktivität der Bewerbung deutlich steigern könnte.

Der DOSB wird im Herbst 2026 über die finalen Details der Bewerbung entscheiden, darunter die Austragungsstadt oder -region. Der ausgewählte Vorschlag wird sich dann um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben – je nach gewähltem Zeitplan.

Eine Entscheidung über die deutsche Olympiabewerbung fällt Ende 2026. Bei Erfolg könnte Nordrhein-Westfalen die Spiele ausrichten, mit Köln in einer zentralen Rolle. Die Stärke der Bewerbung dürfte maßgeblich von Wahrzeichen wie dem Kölner Dom und der bestehenden Infrastruktur der Region abhängen.

Quelle