Dortmund krönt sich nach Elfmeter-Drama zum DFB-Pokalsieger 2024
Borussia Dortmund holt nach dramatischem Elfmeterschießen den ersten DFB-Pokal seit vier Jahren
Borussia Dortmund hat sich nach einem packenden Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt den ersten DFB-Pokal seit vier Jahren gesichert. Die Partie endete nach 120 Minuten 1:1, doch Torhüter Gregor Kobel entschied mit einem entscheidenden Paradeschuss das 4:2 im Elfmeterschießen für sich. Der Triumph krönt eine starke Saison, in der die Mannschaft bisher nur eine einzige Niederlage in allen Wettbewerben hinnehmen musste.
Das Finale blieb auch nach der Verlängerung mit 1:1 unentschieden, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Kobel, der zugab, sich kaum spezifisch vorbereitet zu haben, bezeichnete seinen Ansatz als „reinen Freestyle“. Seine instinktive Parade beim letzten Elfmeter erwies sich schließlich als matchentscheidend.
Nach dem Spiel lenkte Kobel alle Lorbeeren auf seine Mitspieler und lobte ihre Nervenstärke unter Druck. Die aktuelle Mannschaftsharmonie bezeichnete er als „fantastisch“ und „etwas Besonderes“ – eine Einschätzung, die auch andere im Verein teilten.
Geschäftsführer Lars Ricken hob Kobels Leistung als schlüsselmoment hervor. Gleichzeitig betonte er, dass solche Erfolge die Identität einer Mannschaft prägen und ein „Wir-Gefühl“ stärken. Der Sieg könnte nun als Aufbruchssignal für Dortmunds verbleibende Spiele dienen.
Die einzige Wettbewerbsniederlage in dieser Saison kassierte Dortmund gegen den FC Bayern München (1:2). Mit ihrer Konstanz zählen sie zu den widerstandsfähigsten Teams der Bundesliga, wobei Kobel zwischen den Pfosten diese Renaissance verkörpert.
Der DFB-Pokal-Erfolg beendet eine vierjährige Titelflaute für Dortmund. Mit nur einer Niederlage in der gesamten Saison geht das Team nun mit zusätzlichem Selbstvertrauen in die kommenden Partien. Kobels Heldentat und der Zusammenhalt der Mannschaft deuten darauf hin, dass die Schwarz-Gelben ihre starke Form halten können.






