Drei Milliarden Euro: Bundesregierung plant neue E-Auto-Förderung für Geringverdiener
Gesine StolzeDrei Milliarden Euro: Bundesregierung plant neue E-Auto-Förderung für Geringverdiener
Die deutsche Bundesregierung plant die Ausweitung ihrer Förderprogramme für Elektroautos mit einem neuen Fonds in Höhe von drei Milliarden Euro. Die zusätzliche Unterstützung soll es Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen ermöglichen, sich ein Elektroauto leisten zu können. Allerdings sind zentrale Details – etwa, wer anspruchsberechtigt sein wird und wie das Programm genau funktioniert – noch unklar.
Das neue Fördermodell könnte sich an Frankreichs Leasingprogramm für Elektrofahrzeuge anlehnen. Zudem wird über eine Kaufprämie für Neuwagen nachgedacht. Ein Vorschlag sieht vor, die Förderung auf Personen mit einem Jahresbruttoeinkommen von bis zu 50.000 Euro zu beschränken – orientiert am durchschnittlichen Bruttojahreseinkommen von 50.493 Euro im Jahr 2021.
Der mit drei Milliarden Euro dotierte Fonds dürfte bis 2029 aufgebraucht sein. Dennoch bleiben Herausforderungen: Nur wenige Neuwagen kosten derzeit weniger als 30.000 Euro, und einkommensschwache Käufer machen bisher nur einen kleinen Teil des Marktes aus. Unterdessen wird politisch weiter über das Aus für Verbrennermotoren und die allgemeine Förderung der Elektromobilität diskutiert.
Im Mittelpunkt des Regierungsplans steht die Verbesserung des Zugangs zu Elektroautos für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Die genaue Ausgestaltung der Förderung wird jedoch noch beraten. Sobald die Details feststehen, soll das Programm bis zur Ausschöpfung des Drei-Milliarden-Fonds laufen.






