Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Simon Scherder steht vor monatelanger Pause
Stefanie GeißlerDritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Simon Scherder steht vor monatelanger Pause
Verteidiger Simon Scherder von Preußen Münster hat sich zum dritten Mal das vordere Kreuzband im linken Knie gerissen. Der 32-Jährige wird nun „die kommenden Monate“ ausfallen – ein weiterer schwerer Rückschlag in seiner Karriere. Vereinsvertreter bezeichneten die Verletzung als einen harten Schlag für sowohl den Spieler als auch das Team.
Scherders jüngster Kreuzbandriss ist bereits die dritte solche Verletzung in seiner Laufbahn. Den ersten erlitt er im Juni 2015, gefolgt von einem zweiten Riss, der ihn bis April 2017 außer Gefecht setzte. Trotz dieser Herausforderungen kämpfte er sich jeweils zurück in die Stammelf – bis zu diesem neuesten Rückschlag.
In seiner langen Zeit bei Preußen Münster absolvierte Scherder 316 Pflichtspiele. Seine Entschlossenheit fand Anerkennung beim Sportdirektor Ole Kittner, der die Verletzung als einen „extrem schmerzhaften und bitteren Moment“ für den Verein bezeichnete. Kittner hob zudem Scherders Widerstandskraft hervor und betonte, dass dieser „auf jeden Rückschlag immer die richtige Antwort findet“.
Der Verteidiger steht noch bis 2026 bei Preußen Münster unter Vertrag. Seine erneute Genesung wird einmal mehr seine Fähigkeit auf die Probe stellen, zur vollen Fitness zurückzukehren.
Scherders Ausfall hinterlässt bei Preußen Münster über einen längeren Zeitraum eine Lücke in der Abwehrreihe. Der Verein muss nun auf andere Spieler setzen, um die Position zu besetzen, während Scherder seine Rehabilitation durchläuft. Sein noch laufender Vertrag gibt ihm jedoch die Zeit, sich auf ein weiteres Comeback vorzubereiten.






