05 April 2026, 00:23

Duisburgs BIWAQ-Programm bringt Hunderten aus Brennpunkten Jobs und Perspektiven

Blauer Plakat mit weißer Schrift und Logo, das besagt: "Wenn verabschiedet, wird das American Rescue Plan die USA im nächsten Jahr wieder zur Vollbeschäftigung führen."

Duisburgs BIWAQ-Programm bringt Hunderten aus Brennpunkten Jobs und Perspektiven

Lokales Beschäftigungsprojekt in Duisburg hilft Hunderten aus benachteiligten Stadtteilen in Arbeit

Das BIWAQ-Programm Duisburg, das seit Januar 2023 läuft, hat bereits Hunderten Menschen aus sozial schwachen Vierteln den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht. Besonders unterstützt werden Arbeitsuchende mit Migrationshintergrund, die eine Stelle, eine Ausbildung oder bessere Berufsperspektiven anstreben. Bisher konnten 171 Teilnehmende eine Anstellung finden, während andere eine berufliche Ausbildung begannen oder ihre Qualifikationen verbesserten.

Im Fokus stehen Stadtteile wie Marxloh und Hochfeld, wo das Programm eng mit dem Jobcenter Duisburg, lokalen Unternehmen und Quartiersmanagement-Teams zusammenarbeitet. Kostenlose Einzelberatungen helfen den Teilnehmenden bei der Stellensuche, beim Verfassen von Bewerbungen, bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und beim Erwerb digitaler Kompetenzen. Einige sammelten sogar praktische Erfahrungen durch Arbeitsproben oder Tätigkeiten in lokalen Bauprojekten – darunter auch Vorhaben im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Hochfeld.

Zu den Erfolgsgeschichten zählen eine 40-jährige syrische Alleinerziehende, die nun in einer Kita arbeitet, ein 52-jähriger Marokkaner, der eine Festanstellung bei den städtischen Betrieben gefunden hat, sowie ein 33-jähriger Afghane, der eine dauerhafte Stelle als Altenpflegehelfer angetreten ist. Auch ein ukrainischer Ingenieur erhielt über die Initiative eine Anstellung bei Siemens.

Seit dem Start hat BIWAQ Duisburg 827 Menschen unterstützt, darunter 670 zuvor Arbeitslose und 735 mit Migrationsgeschichte. Neben Vermittlungen in Jobs begannen 32 Teilnehmende eine Berufsausbildung, und 222 konnten ihre Beschäftigungsfähigkeit steigern. Verantwortlich für das Projekt ist das Referat für Wirtschaftsförderung, Europäische Fördermittel und Zuschüsse der Stadt, das eine strukturierte Begleitung der Teilnehmenden sicherstellt.

Bundesweit nehmen 45 Städte – darunter Berlin, Hamburg und München – an der aktuellen BIWAQ-Förderrunde teil. In Regionen wie Nordrhein-Westfalen verzeichnen ähnliche Programme Vermittlungsquoten von über 70 Prozent und belegen damit die Wirksamkeit des Modells.

Die Initiative schafft weiterhin Chancen für marginalisierte Gruppen in Duisburg. Durch maßgeschneiderte Unterstützung und lokale Partnerschaften gelangen Teilnehmende in stabile Arbeitsverhältnisse oder Ausbildungswege. Die Ergebnisse des Programms spiegeln einen bundesweiten Trend wider: Gezielte Integrationsmaßnahmen helfen immer mehr Menschen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

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