Düsseldorfer Lehrerin muss 31.300 Euro zurückzahlen – wegen jahrelanger Gehaltsbetrugsaffäre
Traude SchleichDüsseldorfer Lehrerin muss 31.300 Euro zurückzahlen – wegen jahrelanger Gehaltsbetrugsaffäre
Eine Lehrerin aus Düsseldorf wurde zu einer Strafe von über 11.000 Euro verurteilt, nachdem sie jahrelang unrechtmäßig Zuschläge für Schulleitungen bezogen hatte. Die Zahlungen setzten sich fort, obwohl sie ihre kommissarische Schulleiterinnenposition bereits im August 2018 aufgegeben hatte.
Das Düsseldorfer Amtsgericht sprach die Pädagogin wegen Unterlassens der Betrugsaufklärung schuldig. Als Beamtin war sie gesetzlich verpflichtet, die Überzahlungen zu melden – doch sie unterließ dies. Stattdessen kassierte sie monatlich 504 Euro weiter, was insgesamt etwa 31.300 Euro ergab.
Die unrechtmäßigen Zahlungen begannen, nachdem ihre vorübergehende Tätigkeit als Schulleiterin endete. Obwohl sie die Position nicht mehr innehatte, wurden die Zuschläge nie eingestellt. Die Behörden entdeckten die Unstimmigkeit erst im Rahmen einer Untersuchung.
Das Gericht entschied, dass die Lehrerin sowohl die Strafe als auch die volle Summe der zu Unrecht erhaltenen Gelder zurückzahlen muss. Der Fall unterstreicht die gesetzliche Pflicht von Beamten, Zahlungsfehler unverzüglich zu korrigieren. Wie lange die Überzahlungen unentdeckt blieben, wurde nicht näher bekannt.






