22 May 2026, 22:26

Erzbistum Köln verzeichnet 1,7 Prozent mehr Kirchensteuereinnahmen für 2024

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Erzbistum Köln verzeichnet 1,7 Prozent mehr Kirchensteuereinnahmen für 2024

Erzbistum Köln meldet Anstieg der Kirchensteuereinnahmen um 1,7 Prozent für 2024

Das Erzbistum Köln hat einen Anstieg der Kirchensteuereinnahmen um 1,7 Prozent für das Jahr 2024 bekannt gegeben. Verantwortliche bewerten die finanzielle Lage als solide und verweisen auf einen Überschuss von 13,2 Millionen Euro. Als Gründe für den Zuwachs werden höhere Zinsen sowie Anpassungen bei der Einkommensteuerveranlagung genannt.

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Die Kirchensteuer bleibt die zentrale Säule des Haushalts des Erzbistums und deckt etwa zwei Drittel des rund eine Milliarde Euro umfassenden Wirtschaftsplans ab. Der Großteil dieser Mittel fließt in die seelsorgerische Arbeit, darunter lokale Gemeinden, Caritas-Dienste, Kindergärten und Schulen. Mit dem langfristig angelegten Rahmenplan 2030 soll die finanzielle Stabilität in allen Bereichen gesichert werden.

Um die Abläufe effizienter zu gestalten, vereinfacht das Erzbistum die Verteilung der Gelder an die Pfarreien. Zudem wird die Rolle von Verwaltungsleitungen gestärkt, um die Effizienz zu steigern. Statt Kürzungen bei den Angeboten steht im Mittelpunkt, das lokale Potenzial durch seelsorgerische Einheiten besser zu nutzen. Ein zentrales Ziel ist es, die Anzahl der von diesen Einheiten genutzten Gebäude bis zum nächsten Jahrzehnt um 25 Prozent zu reduzieren.

Der Wirtschaftsrahmenplan dient als Instrument, um kurz-, mittel- und langfristig Stabilität zu gewährleisten. Verantwortliche betonen, dass die aktuelle finanzielle Stärke durch sorgfältige Planung und nachhaltiges Ressourcenmanagement weiter gefestigt werde. Der Überschuss und die steigenden Einnahmen bilden eine stabile Grundlage für die Aktivitäten des Erzbistums.

Mit einer klaren Strategie soll die Finanzierung von Seelsorge, Bildung und sozialen Diensten auch künftig gesichert bleiben. Die nächsten Schritte umfassen die Optimierung der Ressourcen sowie die Senkung der Immobilienkosten – ohne dabei die Qualität der Angebote zu beeinträchtigen.

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