17 April 2026, 20:18

Essen startet 2026 Testphase für KI-gesteuerten Verkehr mit COMO

Stadtstraßenkreuzung mit einer Ampel, fahrende Fahrzeuge, Gebäude mit Beschriftung, Strommasten und -leitungen, Bäume und ein bewölkter Himmel.

Essen startet 2026 Testphase für KI-gesteuerten Verkehr mit COMO

Essen testet ab Januar 2026 KI-gestütztes Verkehrssystem COMO

Vom 19. Januar bis zum 28. Februar 2026 wird Essen entlang der Ruhrallee ein neues, KI-basiertes Verkehrssystem namens COMO erproben. Während der Testphase kommen intelligente Sensoren, adaptive Ampeln und Echtzeit-Datenanalysen zum Einsatz, um die städtische Mobilität zu verbessern. Bei Erfolg soll das System am 1. März 2026 in den Regelbetrieb gehen.

Im Mittelpunkt des Versuchs steht eine wichtige Kreuzung, an der die Ruhrallee auf die Westfalenstraße und die Wuppertaler Straße trifft – in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH. In den sechs Wochen werden Ingenieure die Software von COMO optimieren, die Umweltsensoren, Kamerasysteme und KI-gesteuerte Ampeln umfasst. Dabei kann es zu vorübergehenden Beeinträchtigungen kommen, während sich das System an die realen Bedingungen anpasst.

COMO ist darauf ausgelegt, flexibel auf Verkehrsanforderungen zu reagieren – etwa bei Verspätungen im Öffentlichen Nahverkehr, Baustellen oder Umweltbelastungen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Programms "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" gefördert. Die Stadt Essen betont Transparenz: Über digitale Visualisierungen und Berichte wird die Öffentlichkeit informiert, wobei sichergestellt ist, dass keine individuellen Verkehrsteilnehmer erfasst werden.

Die gesammelten Daten laufen in einer neuen Verkehrsleitzentrale zusammen, wo eine KI Mobilitäts- und Umweltdaten in Echtzeit auswertet. Nach der Testphase soll COMO entlang der Ruhrallee in den Dauerbetrieb gehen – mit dem Ziel, den Verkehr flüssiger, sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten.

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Der Versuch markiert einen wichtigen Schritt in Essens Bestrebungen für intelligente Stadtverkehrslösungen. Funktioniert das System wie geplant, könnte COMO zum Vorbild für KI-gesteuerte Verkehrsmanagement-Systeme in anderen deutschen Städten werden. Ab März 2026 werden Anwohner und Pendler die Ergebnisse im Alltag erleben.

Quelle