05 April 2026, 06:20

Essen testet leise und emissionsfreie Glasfaserverlegung mit innovativer Technik

Nahaufnahme eines Glasfaserkabels mit blauen und weißen Lichtern auf schwarzem Hintergrund.

Essen testet leise und emissionsfreie Glasfaserverlegung mit innovativer Technik

In Essen wird auf einer ein Kilometer langen Strecke Glasfaserkabel mit einer innovativen, umweltfreundlichen Methode verlegt. Das von Green Econo betreute Projekt soll Lärm und Emissionen während der Bauarbeiten drastisch reduzieren. Seit 2025 hat keine andere deutsche Stadt diesen Ansatz getestet.

Die ersten 800 Meter des Kabels wurden in einem offenen Graben entlang der Ruhr verlegt. Für die nächsten 200 Meter war eine Bohrung unter einem stark frequentierten Straßenknotenpunkt notwendig. Statt herkömmlicher Maschinen kam ein elektrisches Bohrgerät zum Einsatz, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Ein elektrisches Nutzfahrzeug versorgt die Bohrmaschinen mit Stromspeichern. Diese Konfiguration sorgt dafür, dass die Arbeiten fast ohne Lärm oder Abgase auskommen. Tobias Hobert, Geschäftsführer des Briloner Beratungsunternehmens Green Econo, leitet die Initiative.

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Die Methode reduziert Lärm und schädliche Emissionen um mindestens 80 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren. Essen bleibt die einzige Stadt in Deutschland, die diese leise und emissionsarme Technik für die Glasfaserverlegung erprobt.

Das Projekt zeigt, wie Bauarbeiten leiser und sauberer gestaltet werden können. Durch den Einsatz elektrischer Geräte setzt Essen neue Maßstäbe für Infrastrukturprojekte. Die Einsparungen bei Lärm und Emissionen dürften beträchtlich ausfallen.

Quelle