25 April 2026, 22:20

FMO baut statt Startbahn das größte Solarkraftwerk NRWs

Luftbild eines Flughafens mit Fahrzeugen auf einer Straße, Grünflächen, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit einer Solarzelle auf dem Dach eines Gebäudes.

FMO baut statt Startbahn das größte Solarkraftwerk NRWs

Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) verzichtet auf Startbahnverlängerung – stattdessen entsteht Nordrhein-Westfalens größtes Solarkraftwerk

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat seine Pläne für eine Verlängerung der Startbahn fallen gelassen. Stattdessen soll auf demselben Gelände das größte Solarkraftwerk Nordrhein-Westfalens entstehen. Das Projekt markiert einen Wandel von der Flughafen-Erweiterung hin zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Ursprünglich hatte der Flughafen 70 Hektar Ackerland in Greven für den Bau der längeren Startbahn erworben. Ziel war es, interkontinentale Flüge zu ermöglichen. Diese Pläne sind nun jedoch vollständig vom Tisch.

Auf dem Gelände entsteht stattdessen eine Solaranlage, die bis 2028 in Betrieb gehen soll. Fertiggestellt wird sie den Flughafen sowie einen benachbartes Industriegebiet mit Strom versorgen. Langfristig könnte die Anlage auch Elektroflugzeuge mit Energie beliefern.

Josef Tumbrink, ehemaliger Vorsitzender des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), bezeichnete die Entscheidung als Sieg für den Klimaschutz und den Naturschutz. Auch Oliver Krischer, Umwelt- und Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, unterstützt die Initiative für Solarenergie.

Das Solarkraftwerk ersetzt das aufgegebenen Startbahnprojekt und wird dieselben 70 Hektar nutzen, die einst für die Erweiterung vorgesehen waren. Mit dem Kurswechsel konzentriert sich der Flughafen künftig auf erneuerbare Energien statt auf den Ausbau der Flugkapazitäten.

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