Frau mit 15 Ratten im Gepäck am Essener Hauptbahnhof gestoppt
Am frühen Morgen des 27. August wurde eine 38-jährige Schwedin am Essener Hauptbahnhof von der Polizei kontrolliert. Die Frau hatte 15 Ratten in einem viel zu engen Käfig bei sich und urinierte auf Gleis 4/6, als Beamte sie ansprachen.
Der Vorfall ereignete sich gegen 3:50 Uhr. Die Polizei entdeckte die Tiere in desolatem Zustand, eng übereinander gestapelt. Die Frau hatte offenbar vor, mit den Ratten durch Europa zu reisen.
Die Behörden beschlagnahmten die Tiere und brachten sie in eine Notunterkunft für Tiere. Nun drohen der Frau Anklagen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sowie wegen Sachbeschädigung an Bahnanlagen.
Die Ratten befinden sich inzwischen in der Obhut eines Tierheims. Die Frau muss sich wegen Tierschutzvergehen und Verstößen gegen die öffentliche Ordnung verantworten. Der Fall zeigt die Gefahren auf, die mit dem Transport von Tieren unter unzureichenden Bedingungen verbunden sind.






