Frechen setzt auf private Partner für den Bau neuer Schulen ohne Schulden
Julian KlingelhöferFrechen setzt auf private Partner für den Bau neuer Schulen ohne Schulden
Die Stadt Frechen in Nordrhein-Westfalen setzt auf öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP), um den Bau neuer Schulen zu finanzieren. Angesichts der massiven Haushaltsprobleme vieler Kommunen gewinnen alternative Finanzierungsmodelle zunehmend an Bedeutung. ÖPP bieten nun einen Ausweg, um dringend benötigte öffentliche Projekte umzusetzen.
In ganz Deutschland kämpfen Städte und Gemeinden mit schrumpfender Liquidität und steigenden Schulden. Dadurch werden notwendige Investitionen in die Infrastruktur aufgeschoben. Einige Kommunen suchen jedoch nach neuen Lösungsansätzen.
Frechen hat bereits Erfahrung mit privaten Partnern bei gewerblichen und Wohnbauprojekten gesammelt. Jetzt überträgt die Stadt dieses Modell auf den Bildungsbereich. Durch ÖPP sollen Schulen entstehen, ohne die öffentlichen Haushalte zusätzlich zu belasten.
Bei diesem Modell finanzieren, bauen und betreiben private Unternehmen öffentliche Einrichtungen – im Gegenzug erhalten sie langfristige Zahlungen von der Kommune. So werden die Kosten über einen längeren Zeitraum verteilt und der akute Finanzdruck verringert.
Freichens Schritt steht für einen bundesweiten Trend: Immer mehr klammere Kommunen nutzen ÖPP, um öffentliche Vorhaben ohne hohe Vorabkosten zu realisieren. Die Erfahrungen der Stadt mit privater Zusammenarbeit könnten anderen Gemeinden, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, als Vorbild dienen.






