Friederike Zurhausen: Drei Jahrzehnte im Dienst der öffentlichen Sicherheit
Julian KlingelhöferFriederike Zurhausen: Drei Jahrzehnte im Dienst der öffentlichen Sicherheit
Friederike Zurhausen leitet das Polizepräsidium Recklinghausen seit September 2012. Ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst umfasst mehr als drei Jahrzehnte, beginnend in der Landesverwaltung von Nordrhein-Westfalen. In dieser Zeit hat sie Schlüsselpositionen in den Bereichen Polizei, Regierung und Finanzaufsicht innegehabt.
1992 trat Zurhausen in den Landesdienst von NRW ein und begann ihre Tätigkeit im Regierungsbezirk Münster. Dort arbeitete sie als persönliche Referentin für zwei Polizeipäsidenten, Herrn Schleberger und Herrn Dr. Twenhöven.
1999 wechselte sie in die Staatskanzlei des Landes NRW. Nur zwei Jahre später ging sie ins Innenministerium über, wo sie stellvertretende Persönliche Referentin von Innenminister Dr. Fritz Behrens wurde. Bis 2008 stieg sie zur Haushaltsreferentin des Ministeriums auf und war bis 2012 für die finanziellen Angelegenheiten zuständig.
Während ihrer Zeit im Ministerium leitete sie zudem die Abteilung für Kabinett- und Parlamentsangelegenheiten. Darüber hinaus gehörte sie dem Kuratorium der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster an. Ihre umfangreichen Führungserfahrungen und administrativen Kenntnisse bereiteten sie auf die Spitzenposition in Recklinghausen vor.
Das Polizepräsidium Recklinghausen unter ihrer Leitung gliedert sich in vier Hauptabteilungen: Zentrale Aufgaben, Gefahrenabwehr, Kriminalität und Verkehr. Der Zuständigkeitsbereich umfasst eine Fläche von 861 km² mit rund 735.000 Einwohnern in elf Städten.
Zurhausens Ernennung zur Polizeipäsidentin im Jahr 2012 krönte eine Karriere, die von finanziellen, beratenden und strategischen Funktionen geprägt war. Heute führt sie einen großen Polizeibezirk mit einer breiten operativen Struktur. Das Präsidium bleibt verantwortlich für die öffentliche Sicherheit von fast drei Viertel Millionen Menschen.






