Grundsteuerbescheide in Essen: Warum die Post 2026 später kommt als geplant
Stefanie GeißlerGrundsteuerbescheide in Essen: Warum die Post 2026 später kommt als geplant
Grundsteuerbescheide 2026 in Essen: Verspäteter Versand durch Gerichtsurteil
Die Grundsteuerbewertung für 2026 in Essen verzögert sich aufgrund eines aktuellen Gerichtsurteils. Die offiziellen Bescheide werden nun erst am 3. Februar 2026 verschickt – später als ursprünglich geplant. Auch danach sind noch Anpassungen möglich, allerdings mit Einschränkungen.
Ein Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 4. Dezember 2025 hatte die Finalisierung der Grundsteuerbescheide unterbrochen. Daher wird die Stadt die ersten Bescheide am 3. Februar 2026 versenden. Änderungen, die nach dem 3. Dezember 2025 beantragt wurden, sind in diesen Dokumenten noch nicht berücksichtigt.
Berichtigte Bescheide, soweit möglich, folgen am 4. Februar 2026. Diese enthalten Aktualisierungen für Anpassungen, die nach der Dezember-Frist eingereicht wurden. Gebührenbescheide – unabhängig von der Grundsteuer – werden wie geplant im Februar verschickt.
Die Verzögerung führt zu einem hohen Anrufaufkommen beim ServiceCenter Essen. Aufgrund der vielen Anfragen ist die Personalkapazität ab dem 3. Februar eingeschränkt. Auch der endgültige Bescheid für 2026 könnte erst später im Jahr eintreffen, möglicherweise rückwirkend zum 1. Januar 2026.
Das Gerichtsurteil hat den Prozess der Grundsteuererhebung verzögert, sodass Bescheide und Personalplanung angepasst werden mussten. Bürgerinnen und Bürger sollten mit Verzögerungen bei den endgültigen Bescheiden rechnen, während Gebühren davon unberührt bleiben. Nachträgliche Änderungen werden, wo möglich, in aktualisierten Bescheiden berücksichtigt.






